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Immobilienunternehmer Kurt Groenewold will an zentraler Stelle in Eimsbüttel ein Stadthotel errichten.
Immobilienunternehmer Kurt Groenewold will an zentraler Stelle in Eimsbüttel ein Stadthotel errichten. Foto: Christiane Tauer
Stadtentwicklung

Siebenstöckiges Stadthotel an der Osterstraße geplant

Seit mehr als einem Jahr steht der ehemalige Biomarkt in Eimsbüttels Zentrum leer. Welche großen Pläne der Eigentümer jetzt für die Immobilie hat.

Von Christiane Tauer

Die Fenster sind zugeklebt, die Tür ist fest verschlossen. Im Mai vergangenen Jahres hat der Superbiomarkt die Räume am Fanny-Mendelssohn-Platz verlassen. Seitdem steht das Gebäude mit der Adresse Osterstraße 112 leer. Doch jetzt tut sich etwas.

Eigentümer und Immobilienunternehmer Kurt Groenewold hat zwei Bauanträge beim Bezirksamt eingereicht, die neues Leben in den unscheinbaren Flachdachbau bringen sollen.

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Alles neu an der Osterstraße

Im Gespräch mit den Eimsbütteler Nachrichten holt Groenewold eine Visualisierung hervor, auf der der Fanny-Mendelssohn-Platz und die Osterstraße ein völlig neues Antlitz erhalten haben. Zentrales Element ist ein Stadthotel mit sieben Etagen. Das Hotel soll aus drei Zimmern pro Etage bestehen und auf dem vorderen Bereich des Flachdachgebäudes errichtet werden. Dadurch schließt es sich direkt an die Wand des Nachbarhauses Osterstraße 104 an.

Ein Restaurant, das in das Flachdachgebäude ziehen wird, ist der zweite Baustein in der Neugestaltung des Platzes. Dabei soll es sich um einen Italiener handeln. Den Namen kann Groenewold allerdings nicht verraten. „Der Vertrag ist noch nicht unterschrieben.“ Zur Osterstraße hin, so der Plan, soll es zusätzlich ein kleines Café geben.

Aufstockung des Gebäudes für Stadthotel

Begrünte Balkone, ein begrüntes Dach und eine luftige Bauweise bestimmen die Pläne, die sich auf zwei Bauanträge verteilen. Der eine Antrag bezieht sich auf die Aufstockung des Flachdachgebäudes für das Stadthotel. Der andere auf den Umbau des ehemaligen Biomarkt-Gebäudes für das Restaurant.

Architekt wird Andreas Heller sein. Er hat in Hamburg unter anderem das Wälderhaus in Wilhelmsburg konzipiert und die Pläne für den Umbau des ehemaligen Fernmeldeamts an der Schlüterstraße zu einem Unigebäude entworfen.

2025 sollen die Bauarbeiten fertig sein

Die Pläne für die Neugestaltung der Osterstraße 112, das verrät Groenewold nebenbei, habe er bereits seit 2013 in der Schublade. Damals befand sich noch der basic Biomarkt in dem Gebäude. Der Mieter davor war bis 2004 McDonald’s.

Groenewold hofft nun, dass die Realisierung seiner Pläne nicht noch einmal zehn Jahre dauert und er bereits in diesem Jahr eine Bauerlaubnis erhält. „Dann könnten 2024 die Arbeiten beginnen und wir wären 2025 fertig.“

Pop-up-Store zieht an die Osterstraße

Bis der Umbau startet, wird es eine Zwischennutzung geben, die über die Hamburg Kreativ Gesellschaft organisiert wird. Das ist die zweite Neuigkeit, die Groenewold für die Eimsbütteler bereithält, die lange gerätselt hatten, wie es mit dem Gebäude nach dem Auszug des Biomarkts weitergeht.

Zum 1. Oktober wird ein Pop-up-Store an den Fanny-Mendelssohn-Platz ziehen. Verantwortlich ist Katrin Rieber, Designerin aus der Textilbranche. Sie will es Kreativen aus den unterschiedlichsten Bereichen ermöglichen, ihre Werke auf der insgesamt rund 550 Quadratmeter großen Fläche in Shops oder Ausstellungen zu präsentieren oder auch Workshops abzuhalten.

Zwischennutzung könnte verlängert werden

„Formell wird diese Nutzung erstmal nur bis zum 31. Dezember 2023 laufen“, sagt Dirk Hoyer, Geschäftsführer der für Kurt Groenewold tätigen Rosenhof Grundstücksverwaltung. Dann endet nämlich das städtische Förderprogramm.

Man überlege aber, das Projekt auch ohne die Kreativ Gesellschaft fortzuführen – bis der Umbau losgeht.

So verlassen sieht das Gebäude am Fanny-Mendelssohn-Platz momentan aus. Foto: Christiane Tauer

Und so könnte es in zwei Jahren in Eimsbüttels Zentrum aussehen. Visualisierung: Andreas Heller


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