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Zwischen Schwenckestraße und Heußweg sind die Anfahrbügel in der Osterstraße zu finden. Foto: Malte Klauck
Zwischen Schwenckestraße und Heußweg waren die Anfahrbügel an der Osterstraße zu finden. Foto: Malte Klauck
Diskussion um Poller

Osterstraße: Neue Absperrung soll das Schrägparken verhindern

Das Bezirksamt beobachtet das Schrägparken an der Osterstraße mit Sorge. Nachdem die „Schwebebalken“ in der dritten Phase des Umbaus aufgetaucht und kurze Zeit später wieder verschwunden waren, sucht das Bezirksamt nun nach einer alternativen Absperrlösung.

Von Ida Wittenberg

Eine neue Lösung für das Parken an der Osterstraße sucht das Bezirksamt Eimsbüttel. Vor allem die Schrägparker an der neu gestalteten Einkaufsmeile sind der Behörde ein Dorn im Auge. Denn eigentlich sollten durch den Umbau des Straßenzuges Fahrrad- und Fußwege an Platz gewinnen. In der Praxis zeigt sich jedoch: Autofahrer nutzen die Fahrradspur zunehmend als Parkplatz – eine Situation, die für viele Anwohner und Fahrradfahrer nicht hinnehmbar ist.

Zahl der Parkplätze halbiert

Aus optischen Gründen hatte sich das Bezirksamt nicht für gewöhnliche Poller, sondern für die Anfahrbügel entschieden. Diese sollten verhindern, dass Autofahrer ihre Fahrzeuge auf den Bürgersteigen parken oder ihren Wagen schräg zur Fahrbahn abstellen. Nach der Umgestaltung ist nur noch Längsparken möglich. Dadurch fallen mehr als 100 der ursprünglich 220 Parkplätze an der Osterstraße weg. Vor allem Gewerbetreibende hatte dies kritisiert.

Doch auch in der Bevölkerung stießen die im Volksmund genannten „Schwebebalken“ auf wenig Gegenliebe. So hieß es, die Anfahrbügel seien eine „Senioren-Stolperfalle“ oder sie seien genau auf der richtigen Höhe um mit der Autotür dagegen zu schlagen. So verschwanden sie kurze Zeit nach ihrer Errichtung schon wieder.

“Die Bevölkerung sieht in den Anfahrelementen eine Gefahr”, hatte Anja Bunning aus der Pressestelle des Bezirksamts damals mitgeteilt, “um das Risiko von Stolperunfällen vollständig auszuschließen, werden die Elemente entfernt.” Die Kosten für den Austausch lagen zwischen 6.000 und 7.000 Euro.

Wenn das Parkraummanagement Feierabend macht…

Die ersten Monate seit der Entfernung der „Schwebebalken“ sind nun vorüber. Eines steht aus Sicht des Bezirksamtes fest: Eine neue Lösung muss her. Auch Arlette Andrae vom Osterstraßen Verein kennt die Situation. „Wann das Parkraummanagement Feierabend macht, wissen viele Eimsbütteler – danach parken sie wie sie wollen.“ Eine Lösung ist bereits in Arbeit.

Phillip Passera vom Bezirksamt Eimsbüttel berichtet: „Es hat sich herausgestellt, dass hier nachgesteuert werden muss, da verschärfte Kontrollen des Parkraummanagements nicht ausreichen, um das Parken auf den Nebenflächen zu verhindern.“ Das Bezirksamt arbeite daher an einer Absperrlösung für den kompletten Abschnitt von der Methfesselstraße bis zum Schulweg. Wie diese Absperrung aussehen wird, ist noch unklar.

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