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Hunderte Visitenkarten vor dem Büro der Eimsbütteler Bezirksfraktion der Grünen.
Viele Visitenkarten und ein Brief: Das Parteibüro in der Methfesselstraße am Samstagmorgen. Foto: Alana Tongers
Müll

Skurrile Protest-Aktion vor Grünen-Büro

Im Viertel eingesammelt, bei den Grünen entsorgt: Mit Visitenkarten von Autohändlern wollten Unbekannte gegen illegale Müllentsorgung protestieren.

Von Alana Tongers

Müll mit Müll bekämpfen: So oder so ähnlich war wohl der Gedanke jener, die am Wochenende hunderte Autohändler-Visitenkarten bei den Eimsbütteler Grünen abgeladen haben. Das Ergebnis war am Samstagmorgen vor dem Parteibüro in der Methfesselstraße zu sehen.

Kritik an Parkplatzsituation

Damit protestierten die Unbekannten auf skurrile Art gegen illegale Müllentsorgung, in dem sie jene selbst betrieben. In einem Brief forderten sie die Partei auf, Autohändlern das Verteilen von Visitenkarten zu verbieten und Anzeige wegen Umweltverschmutzung zu stellen. Auch der Bewegung „Fridays for Future“ warfen sie bei ihren Demonstrationen illegale Müllentsorgung vor.

Händler stecken Visitenkarten wie diese häufig unter die Scheibenwischer geparkter Autos. Foto: Alana Tongers

Der Brief hing an der Tür des Büros. Foto: Alana Tongers

„Viel Spaß beim Einsammeln“

Die Grünen kritisierten sie für die von ihnen „gewollte Verschärfung der Parkplatzsituation“, die Autofahrer zum Falschparken zwinge und sie dann bestrafe.

„Ich wünschen Ihnen nun jedenfalls viel Spaß beim doch viel zu einfachen Einsammeln der vor Ihrem Büro verstreuten Kärtchen“, heißt es in dem Brief zur Aktion weiter. Die Grünen äußerten sich auf Nachfrage der Eimsbütteler Nachrichten nicht zu dem Vorfall.

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