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Corona Ausgangsbeschränkungen
Der Senat verkündete eine Ausgangsbeschränkung für Hamburg. Symbolfoto: Vanessa Leitschuh.
Corona

Ausgangssperre und Masken im Büro: Das gilt ab Freitag

Der Hamburger Senat verkündete neue Corona-Regeln. Von 21 Uhr bis 5 Uhr gilt eine Ausgangssperre. Diese und weitere Maßnahmen treten ab Karfreitag in Kraft.

Von Lukas Görlitz

Der Hamburger Senat hat heute neue Corona-Maßnahmen beschlossen. Diese stellte Bürgermeister Peter Tschentscher am Nachmittag in einer Pressekonferenz vor.

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Ausgangssperre wird kontrolliert

Ab Karfreitag gilt eine sogenannte Ausgangssperre ab 21 Uhr bis 5 Uhr. Davon ausgenommen sind Berufstätige auf ihren Arbeitswegen, Obdachlose und einzelne Personen, die in ihrer unmittelbaren Umgebung Sport treiben oder spazieren gehen. Bei Notfällen oder anderen “triftigen Gründen” dürfe man ohne Konsequenzen auf die Straße, so Tschentscher. “Die Lage erlaubt kein halbherziges Handeln”, kommentierte Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank die neuen Regeln.

Innensenator Andy Grote kündigte Polizeikontrollen ab 21 Uhr an. Wer ohne triftigen Grund in der Zeit draußen ist, muss mit einem Bußgeld rechnen. Für die Ostertage werde die Polizei erhöhte Präsenz zeigen. 

Kosmetik- und Tattoostudios schließen

Auch der Einzel- und Lebensmittelhandel ist von der Ausgangssperre betroffen: Läden müssen spätestens um 21 Uhr schließen. Gleiches gilt für Kioske und Take-away von Restaurants. Tankstellen und Apotheken bleiben geöffnet. Lieferdienste sollen ebenfalls offen bleiben und liefern können.

Körpernahe Dienstleistungen werden vorübergehend verboten. Davon betroffen sind zum Beispiel Kosmetik- und Tattoostudios. Friseure und medizinische Fußpflege bleiben hingegen geöffnet. Ab 5. April dürfen diese Einrichtungen nur noch mit einem negativen Schnelltest betreten werden.

Maskenpflicht am Arbeitsplatz

Kitas werden vorerst wieder geschossen – es geht zurück zur Notbetreuung. Sozialsenatorin Melanie Leonhard kündigte ab dem 8. April Testmodelle für Kindergärten an. So sollen mit Kinderärzten auch die Kleinen getestet werden. In Schulen wird das Testen zur Pflicht. Schüler, die am Präsenzunterricht teilnehmen wollen, müssen sich in der Schule testen. Es gibt hingegen keine Pflicht, in Präsenz am Unterricht teilzunehmen.

Unternehmen sind weiterhin dazu aufgefordert, jedem Mitarbeiter vor Ort einen Schnelltest anzubieten. Tschentscher forderte, diese auch konsequent umzusetzen. Gelinge das nicht, würden Unternehmen in Zukunft dazu verpflichtet. Weiterhin ist eine medizinische Maske am Arbeitsplatz Pflicht, sobald mehr als eine Person im Büro ist. 

„Maßnahmen sind notwendig“

Tschentscher bat um Verständnis für die neuen Maßnahmen. “Jede zu frühe Öffnung, jeder Schritt den wir zu spät gehen, verlängert die Krise”, so der Bürgermeister. Es gehe nun darum, Zeit zu überbrücken, bis Impf- und Teststrategie wirken. Die derzeit hohe Infektionsdynamik müsse gebrochen werden. „Wir sind in einer Phase der Pandemie, in der diese Maßnahme notwendig ist“, so Tschentscher. Vorest gelten die neuen Regeln bis zum 18. April. Die Maßnahmen sollen aber so lange umgesetzt werden, bis die Inzidenz wieder deutlich sinkt.


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