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Projektleiterin Marie Boden und Interior Designer Peter Ippolito führten durch den neuen Beiersdorf Campus.
Projektleiterin Marie Boden und Interior Designer Peter Ippolito gaben einen ersten Einblick in den Beiersdorf Campus. Foto: Christiane Tauer
Stadtentwicklung

„Beiersdorf Campus“: So sieht es in der neuen Firmenzentrale aus

Beiersdorf hat einen ersten Einblick in seine neue Firmenzentrale gewährt. Was die 3.000 Mitarbeiter dort erwartet.

Von Christiane Tauer

Beiersdorf wird in Eimsbüttel sichtbarer, als es ohnehin schon ist: Gerade hat das Unternehmen mit der Umbenennung eines Teils der Troplowitz- in Beiersdorfstraße einen eigenen Straßenabschnitt bekommen. Nun ist in wenigen Wochen auch der neue Firmensitz fertig.

Am 11. und 12. September wird der Beiersdorf Campus an der Beiersdorfstraße eingeweiht.

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„Beiersdorf Campus“ führt zwei Standorte zusammen

51.000 Quadratmeter groß ist das Areal, auf dem sich neben dem neuen Hauptgebäude auch das erweiterte Forschungszentrum des Unternehmens befindet. Der Campus führt zwei Standorte zusammen, die bisher getrennt waren. Die Grundsteinlegung fand vor vier Jahren statt.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet die baldige Fertigstellung: Sie verlassen ihre Büros an der Unnastraße und ziehen in neue Räumlichkeiten. Am alten Standort beginnt danach der Abriss der Bestandsgebäude, um Platz für das neue Beiersdorf-Wohnquartier zu schaffen.

Mitarbeiter konnten sich an Prozess beteiligen

Das Viertel rund um Unna-, Quickborn- und Troplowitzstraße wird in den kommenden Jahren ein völlig neues Gesicht erhalten – und dabei will Beiersdorf nicht nur die Eimsbütteler Öffentlichkeit mitnehmen, sondern auch die eigenen Mitarbeiter. In einem langjährigen Prozess konnten diese sich an der Gestaltung des neuen Firmensitzes beteiligen.

Über das Ergebnis informierte Beiersdorf am Dienstag in einem Preview-Pressetermin. Vor den versammelten Journalisten verdeutlichte Peter Stopfer, Head of External Affairs, dass das von Hadi Teherani entworfene Gebäude eine Plattform für Innovationen, neue Formen der Zusammenarbeit und Flexibilität sein soll. Mit der Architektur will das Unternehmen die Belange der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt rücken. Zugleich hob er hervor, dass Beiersdorf mit dem Neubau auch ein klares Bekenntnis zu dieser Stadt abgebe.

Hinter dem Empfang gibt’s Kaffee

An Farbeimern und Leitern vorbei, untermalt vom Lärm der Bohrmaschinen und Sägen, führte Campus-Projektleiterin Marie Boden zusammen mit Interior Designer Peter Ippolito durch die halbfertigen Räume. Startpunkt war der Eingangsbereich mit Empfang im Erdgeschoss, an den sich direkt das Working Café mit geschwungener Bar zum entspannten Ankommen anschließt. Bei Kaffee und Snacks können sich die Mitarbeiter auf circa 300 Plätzen zum Austausch treffen.

Dahinter: Das Mitarbeiter-Restaurant mit 750 Plätzen im Inneren und 200 Plätzen im Außenbereich. Das Restaurant sei so gestaltet, dass es auch ganztägig als Arbeitsplatz genutzt werden kann, sagte Marie Boden.

Blick auf viel Grün und einen See

„Das Restaurant wird nicht für Externe geöffnet sein“, erklärte sie. Das liege unter anderem daran, dass die Fläche auch als Arbeitsplatz genutzt werden soll und so möglicherweise Interna nach außen gelangen könnten. Familienangehörige der Belegschaft seien aber als Gäste willkommen.

Durch die Fenster haben die Besucher einen freien Blick auf den neu gestalteten Außenbereich mit viel Grün, einem See, einer Yogaterrasse und einem Trimm-Dich-Pfad.

Keine festen Strukturen auf dem „Beiersdorf Campus“

In den oberen Stockwerken des Beiersdorf Campus liegen die Büroflächen. Im 4.000 Quadratmeter großen sogenannten „Collaboration Hub“ können sich die Mitarbeitenden auf einer Etage zu Konferenzen treffen – entweder von Angesicht zu Angesicht, hybrid oder komplett online. Anpassungen an den Räumen könnten später noch erfolgen, erklärte Marie Boden. „Wir können erfassen, welche Fläche wie oft genutzt wird.“ Werde ein Bereich nicht angenommen, reagiere man darauf.

Auf den vier Etagen darüber folgen die sogenannten Teamnachbarschaften. Ganz im Sinne der New Work-Philosophie gibt es hier Bürostrukturen, die keine Hierarchie widerspiegeln, offen sind und sich individuell anpassen lassen. Die durchschnittlich 30- bis 40-köpfigen Teams besitzen zwar jeweils einen zugewiesenen Bereich, die sogenannte Home Zone. Tatsächlich wird es aber nicht für jeden Einzelnen einen festen Arbeitsplatz geben.

Keine festen Arbeitsplätze für die Mitarbeiter

Schon vor Corona sei man hier bei einer Quote von 0,8 gewesen, erklärte Marie Boden. Das heißt: Für zehn Mitarbeitende eines Teams gab es acht Arbeitsplätze. Diese Quote habe man nun mit der Ausweitung des Homeoffices auf 0,6 reduziert.

Konkret bedeutet das: Von den 3.000 Beiersdorf-Beschäftigten, die auf dem neuen Campus arbeiten, sind 600 in der Forschung tätig, während 2.400 an Büroplätzen arbeiten. Diesen 2.400 Personen stehen aber nur 1.440 feste Plätze gegenüber.

Mitarbeiter können auch im Restaurant arbeiten

Da an einem Tag aber meist nur 60 Prozent der Belegschaft im Büro sei und der Rest im Homeoffice oder woanders, werde jeder immer einen Arbeitsplatz finden, war die Projektleiterin überzeugt. Schließlich sei es auch möglich, in den Bereich eines anderen Teams oder ins Restaurant im Erdgeschoss auszuweichen.

Ihren Arbeitsplatz vorab reservieren können die Mitarbeiter nicht. „Wir haben uns gegen eine Handtuch-Mentalität entschieden“, sagte Marie Boden mit Anspielung auf das umstrittene Reservieren von Liegestühlen im Urlaub.

„Beiersdorf Campus“ kommt ohne Kostensteigerung aus

Die Reduzierung der Arbeitsplätze hatte übrigens auch einen wichtigen Effekt auf die Gesamtausgaben für den Beiersdorf Campus: Sie konnte die Kostensteigerung auffangen, die die Baubranche seit einiger Zeit erfasst hat. Die Kosten liegen wie geplant bei 250 Millionen Euro.

So sehen die Arbeitsplätze in den Teamnachbarschaften aus. Foto: Christiane Tauer

In Bereichen wie diesem können sich die Teams zu kleinen Besprechungen treffen. Foto: Christiane Tauer

So sieht der Außenbereich des „Beiersdorf Campus“ aus. Foto: Christiane Tauer


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