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Im "Citta" gibt es vegane Gerichte aus der asiatischen Küche - mit deutschen Einflüssen. Foto: Citta
Neueröffnung

„Citta“: Veganes Restaurant eröffnet in der Osterstraße

Frühlingsrollen mit Kartoffeln: Das „Citta“ vereint asiatische und deutsche Küche in veganen Gerichten. Am Freitag ging es offiziell los.

Von Julia Haas

Zerknittert, als hätten sie ihre besten Tage schon hinter sich, liegen die Speisekarten auf den Außentischen im Citta. Zur großen Eröffnung am Freitag kommen neue. Aber auch mit den alten ist Restaurantbesitzer Dani zufrieden. Sie spiegeln wider, was ihn und die drei Mitinhaber antreibt: Wabi-Sabi. Ein Gedanke aus dem Zen-Buddhismus, der dazu anregt im Einfachen und Unvollkommenen das Schöne zu finden.

Ein Jahr lang haben die Vier an ihrem Konzept gefeilt und verschiedene Einflüsse miteinander verwoben: In der Küche treffen asiatische Gerichte auf deutsche Spezialitäten. Zum Beispiel Frühlingsrollen mit Kartoffeln – alles vegan. Bereits seit vergangener Woche hat das Restaurant in der Osterstraße 98 – da, wo früher das Behrings war – für spontane Besucher geöffnet, den offiziellen Betrieb läuten die Besitzer am Freitag ein.

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Vegane Gerichte ausprobieren

„Am Anfang stand die Idee, das Leben in Eimsbüttel nachhaltig zu gestalten“, erklärt Dani. Vegane Ernährung kombiniert mit regionalen Zutaten eigne sich dafür am besten. Was im Citta auf den Teller oder ins Glas kommt ist bunt, aber natürlich, freut sich der 35-jährige Betreiber: „Wir setzen auf natürliche Lebensmittel, frisches Obst und Gemüse.“

Blick ins Innere des "Citta". Foto: Julia Haas
Blick ins Innere des „Citta“. Foto: Julia Haas

Dass sich Dani selbst nicht komplett vegan ernährt, hält ihn nicht davon ab, ein veganes Restaurant zu eröffnen. Es sei ihm wichtig, den Ernährungstrend auch unter „Nicht-Veganern“ zu verbreiten. „Wir wollen zeigen, dass man an ein bis zwei Tagen in der Woche problemlos und lecker vegan essen kann“, erklärt der gebürtige Vietnamese.

Gewollt unperfekt

Wenn Dani durch das Citta läuft, erfreut er sich an kleinen Unperfektheiten: rauer Lehm an den Wänden, ungleichmäßiges Reet an den Lampen und unförmige Kristalle in Glaskästen – „Alles ist unperfekt perfekt.“ Das Geschirr ließen die Inhaber in Japan designen – extra unrund und unperfekt, wie Dani sagt.

Auto verletzt Mitarbeiter

Bereits am letzten Mittwoch luden die Inhaber zum Soft Opening des Restaurants ein. Doch die inoffizielle Eröffnung fand ein jähes Ende: Ein Auto fuhr in den Außenbereich des Citta und verletzte mehrere Personen – darunter Mitarbeiter. Mittlerweile befinden sich die Verletzten auf dem Weg der Besserung.

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Citta

Das Wort „Citta“ stammt aus dem Buddhismus und meint „Geist“ oder „Bewusstsein“. Für Dani bedeutet „Citta“ „zur Ruhe kommen“.

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