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fullscreen Integration bei Kaffee und Kuchen
Insel e.V. engagiert sich für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige. Das Angebot beinhaltet ambulante Betreuung und Wohngruppen. Ziel der Arbeit ist es, den Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Spenden und ehrenamtliches Engagement, aber auch neue Vereinsmitglieder sind jederzeit willkommen. Symbolfoto: Julia Dziuba

Integration bei Kaffee und Kuchen

Seit letztem Dienstag heißt es in der Lokstedter Emil-Andresen-Straße “why not?” – das zweite Integrationscafé der Stiftung Freie Evangelische Gemeinde in Norddeutschland hat hier eröffnet, um Flüchtlinge und Anwohner wortwörtlich an einen Tisch zu bringen.

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Das Integrationscafé why not soll zum Treffpunkt von Flüchtlingen und Lokstedtern werden. Foto: Julia Dziuba
Das Integrationscafé why not soll zum Treffpunkt von Flüchtlingen und Lokstedtern werden. Foto: Julia Dziuba

Als er den ehrenamtlichen Helfern bei der lokalen Bildungskonferenz die Idee eines Integrationscafés vorstellte, habe er bei ihnen offene Türen eingerannt, meint Pastor Uwe Klüter. “Genau das brauchen wir”, einen Treffpunkt, der es den Flüchtlingen ermöglicht, jenseits der Unterkünfte Kontakte zu knüpfen. Unterstützung gab es zusätzlich aus der Bezirksversammlung, die Sondermittel in Höhe von etwa 2.800 Euro zur Verfügung stellte. Und auch das Know-how aus dem mittlerweile 23 Jahre währenden Betrieb des ersten “why not?” in Sankt Pauli half bei der Umsetzung: “Das passt alles super zusammen”, findet Klüter.

“Es geht ganz viel”

Ehrenamtlich beteiligen könne sich jeder – “so wie das Café für alle da ist, soll auch der Stab von Ehrenamtlichen aus Allen bestehen”, erläutert er. Bislang seien es 20 Freiwillige, die sich um den Café-Betrieb und die Bereitstellung von Kaffee, Kuchen und Brötchen kümmerten. Fernziel sei, die Öffnungstage des “why not?” von Dienstag auf den Rest der Woche auszudehnen – vielleicht komme schon in zwei Wochen der Mittwoch dazu. Das “Kreuz auf dem Dach” des Kirchen- und Gemeindehauses sei dabei nicht als “Eintrittskarte” zu verstehen. “Es geht einfach darum, Menschen einen Ort zu bieten, wo sie sein können und wo sie angenommen sind”, stellt der Pastor klar. Langfristig plant er das Café als “Eingangstor” zu weiteren Angeboten, wie Deutschunterricht, Beratungen oder musikalischen Events, die in den Räumlichkeiten der Gemeinde stattfinden könnten. “Da geht ganz viel”, ist Klüter überzeugt.

Austausch zwischen Lokstedtern und Flüchtlingen ein Ziel

An seinem Tisch sitzt auch Ursel Möller, Koordinatorin der Ehrenamtlichen des Cafés. Zum einen gehe es ihr bei ihrer Arbeit darum, den Flüchtlingen “emotionale Zuwendung, Geborgenheit und Akzeptanz” zu geben, gleichzeitig wolle sie aber auch mit dazu beitragen, den Austausch zwischen Lokstedtern und Flüchtlingen zu fördern, “dass das ein gutes Miteinander hier wird”. Möller ist optimistisch: “Das wird auch werden”.

Informationen über weitere Hilfsangebote für Flüchtlinge in Eimsbüttel.

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