arrow_back_ios Eimsbütteler Nachrichten
fullscreen Mehr Sicherheit in der Hoheluftchaussee
Wendesperren in der Hoheluftchaussee. Foto: Robin Eberhardt

Verkehrssicherheit

Mehr Sicherheit in der Hoheluftchaussee

Wendende Autos auf der Hoheluftchaussee – dieses Bild gehört jetzt der Vergangenheit an. Nach jahrelangen Forderungen der Bezirkspolitik wurden nun durchgängige Wendesperren installiert.

schedule Lesezeit ca. 1 min.

Immer wieder kommt es auf Hamburgs Straßen zu Unfällen, weil Fahrer illegale Wendemanöver durchführen. Erst im letzten Monat kam es wieder zu einem folgenschweren Unfall, bei dem ein Wagen zu einem Wendemanöver ansetzte und dabei mit einem Gelenkbus kollidierte.

In der Hoheluftchaussee sind nun neue Sperrelemente angebracht worden, um unerlaubte und höchst gefährliche Wendemanöver über die Busspur zu verhindern. Mithilfe der durchgängigen Wendesperren auf der Strecke Grindelallee – Grindelberg – Hoheluftchaussee sollen solche Unfälle nun bereits im Voraus verhindert werden.

Langjährige Forderungen

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion in Eimsbüttel, Jutta Seifert, ist froh, dass die Wendesperren installiert wurden:

„Auch wenn sie uns einige Nerven gekostet haben, sind wir froh, dass unsere Bemühungen zu einem guten Ende geführt haben. Denn trotz durchgezogener Linien ist es hier immer wieder zu Unfällen und brenzligen Situationen gekommen.“

Bereits 2006 hatte die Bezirksversammlung auf Initiative der SPD-Fraktion erstmals beantragt, auf der Strecke zwischen Universität und Lokstedt Wendesperren zu installieren.

Laut Seifert sei die zuständige Behörde damals jedoch der Meinung gewesen, dass kein Handlungsbedarf bestehe, da durch die Betonelemente ebenfalls eine neue Unfallgefahr auf der Busspur entstehen könne.

Immer wieder Unfälle durch Wendemanöver

Da es immer wieder zu gefährlichen Situationen oder Unfällen kam, wurden die Sperren, trotz Gegenwehr, im Jahr 2013 erneut von der SPD-Fraktion in Eimsbüttel gefordert.

Laut Polizei gilt der Bereich um die Grindelallee als Unfallhäufungsstelle. Jetzt sind auf voller Länge zwischen dem Ring 2 und dem Eppendorfer Weg Sperrelemente angebracht worden. Laut der stellvertretenden Vorsitzenden Seifert habe sich gezeigt, dass dadurch die Zahl der gefährlichen Manöver spürbar abnehme.

Anzeige

News

17. Juli 2019

Hoheluft-West
Hochexplosive Säure gefunden: Polizeieinsatz im Eppendorfer Weg

Am Dienstagabend ist es im Eppendorfer Weg wegen einer hochexplosiven Flüssigkeit zu einem Gefahreneinsatz der Polizei und Feuerwehr gekommen. Straßenteile wurden gesperrt und teilweise geräumt. ...

Catharina Rudschies
Anzeige
17. Juli 2019

Israelische Selbstverteidigung
KRAV MAGA DEFCON – Lerne, dich zu wehren!

Selbstvertrauen durch Selbstverteidiung: Die Krav Maga DEFCON®-Methode bringt auch untrainierte Menschen innerhalb kurzer Zeit auf ein höchstes Niveau in der Selbstverteidigung. ...

Gast
16. Juli 2019

Stresemannallee
Veloroutenbau geht voran: Straßensperrungen ab August

Ab 5. August beginnt der Ausbau der Veloroute 3 in der Stresemannallee. Gleichzeitig werden Straße, Gehwege und Parkflächen saniert. Dazu wird die Stresemannallee abschnittsweise voll gesperrt. ...

Catharina Rudschies
15. Juli 2019

Rauschmittel
Harvestehude: 18-Jähriger unter Drogeneinfluss am Steuer

Am Samstag beobachtete eine Frau, wie sich ein junger Mann während der Fahrt ein weißes Pulver in die Nase zog. Die Polizei nahm ihn daraufhin fest. ...

Sahra Vittinghoff

Unsere Partner

Anzeige