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Es ist eng in Eimsbüttel: Wer einen Parkplatz sucht, hat was zu tun - auch mit Anwohner-Parkausweis. Symbol-Foto: Marianne Bruhns
Bewohnerparken

Parken in Eimsbüttel: Geht das noch?

Parken in Eimsbüttel wird teurer: Ab Montag gibt es vier neue Bewohnerparkzonen in Harvestehude.

Von Christian Litz

Am Montag gibt es vier neue Bewohnerparkzonen in Harvestehude. Wer ein Auto parken will, braucht dann für drei Euro die Stunde ein Ticket oder aber hat einen Bewohnerparkausweis. Der kostet 65 Euro im Jahr, wenn er online gebucht und ausgedruckt wird.

Wer ihn beim Landesbetrieb Verkehr online beantragt und dann aber selbst abholt, zahlt 70 Euro. Bewohnerparkausweise bekommt nur, wer in der Zone gemeldet ist. Die Parkscheinregeln gelten von 9 Uhr bis 20 Uhr, danach gilt, wer parkt ist glücklich. Wer einen Parkplatz sucht, verzweifelt.

Parkzonen sorgen für „emotionale Reaktionen“

In Eimsbüttel sind in den vergangenen Monaten viele solcher Parkzonen entstanden. Sie wurden vom Landesbetrieb Verkehr mit Befragungen vorbereitet. Die Ergebnisse der Befragungen konnten Details ändern, nicht aber eine Zone verhindern.

Die lösen bei Anwohnern mit Autos „emotionale Reaktionen“ hervor, so die Behörde. Die Zonen scheinen nicht beliebt zu sein. In sozialen Medien kochen, wenn eine Zone eingeführt wird, jedes Mal die Autofahrerseelen.

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Schlechte Parkplatzsituation

Handwerker und Gewerbetreibende sind besonders betroffen, weil sie für ihre Autos keine Anwohnerparkscheine bekommen. Wobei der Landesbetrieb Verkehr Sonderregelungen hat: „Gewerbetreibende können für ihre betriebsnotwendigen Fahrzeuge Ausnahmegenehmigungen beantragen. Es gilt hier grundsätzlich die Einzelfallprüfung der LBV-Abteilung Ausnahme-Genehmigungs-Management.“ 

Harvestehude hat vier neue Anwohnerparkzonen mit ein paar Sonderregelungen. Foto: Landesbetrieb Verkehr.

Die Verkehrsbehörde, die die Zonen eingeführt hat, teilt immer wieder mit, dass die Parkplatzsituation in Eimsbüttel schlecht ist, sich stark verschlechtert hat und dass die Zonen die Situation verbessern würden. Was aber von vielen motorisierten Anwohnern bestritten wird. Für Ärger hatte auch gesorgt, dass Strafzettel für Falschparker teurer wurden.

Viele Sonderregeln

Klar ist nur, das Parken in Eimsbüttel wird teurer. Und komplizierter: Es gibt oft irgendwelche Sonderregelungen, Straßen, in denen nicht mal Anwohnerparken möglich ist.

So auch in den neuen Zonen in Harvestehude: Der Landesbetrieb Verkehr teilt mit: „In den beiden Straßenzügen Grindelberg vor dem Bezirksamt Eimsbüttel sowie Eppendorfer Baum besteht die Möglichkeit, im Zeitraum zwischen 9 Uhr und 20 Uhr drei Stunden gebührenpflichtig zu parken. Bewohnerparkausweise gelten dort insoweit nicht als Parkberechtigung.“

Rund um das Tennisstadion am Rotherbaum gibt es ebenfalls eine Sonderregel, man kann dort für 10 Euro am Tag parken.

Neue Möglichkeiten?

Und: Zur Zeit, so der Landesbetrieb Verkehr, „prüfen die zuständigen Behörden darüber hinaus, in welchem Umfang im Klosterstern und in Teilen der Isestraße (beide Straßen liegen an der Grenze zwischen zwei benachbarten Bewohnerparkzonen) Bewohnerinnen und Bewohner die dortigen Parkmöglichkeiten auch gemeinsam nutzen können.“

Was bedeutet: Man wohnt in einer Zone, darf sein Auto aber mit seinem Bewohnerparkausweis auch in einer anderen Parken, wenn man dort einen Platz findet.

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