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Parken auf der Osterstraße. Foto: Anja von Bihl
Parken auf der Osterstraße. Foto: Anja von Bihl

Petition: Osterstraße autofrei

Dauerthema Osterstraße: Die Planung für den Umbau ist in Vorbereitung, eine erste Informationsveranstaltung für die Bürger gab es bereits, weitere sollen folgen. Die Umfrage der Eimsbütteler Nachrichten hat viele Ideen in die Diskussion gebracht. Einer tut seinen Willen noch deutlicher kund: Er hat eine Petition gestartet.

Von Anja von Bihl
Autoverkehr auf der Osterstraße. Foto: Anja von Bihl
Autoverkehr auf der Osterstraße. Foto: Anja von Bihl

So soll der Einkaufsbummel in der Osterstraße nach dem Willen von Kai Ammer bald nicht mehr aussehen: zugeparkte Straßenränder, schmale und holprige Fahrradwege, wo sich Fußgänger und Radfahrer schnell mal ins Gehege kommen, Überqueren gefahrlos nur an den weit auseinander liegenden Ampeln.

Mehr Lebensqualität will der Schauwerbegestalter hier erreichen – und hat eine Petition an das Bezirksamt Eimsbüttel auf den Weg gebracht. Seine Vorstellungen erklärt er hier. In den nächsten gut zweieinhalb Monaten sollen 10.000 Unterschriften zusammen kommen.

Kai Ammer ist für eine autofreie Osterstraße. Foto: Anja von Bihl
Kai Ammer ist für eine autofreie Osterstraße. Foto: Anja von Bihl

Befürchtungen, dass den Geschäften der Umsatz wegbrechen könnte, wenn man nicht mal eben mit dem Auto vorfahren kann, teilt er nicht so ohne weiteres. „Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Kunden nicht mit dem Auto kommt.“ Dazu fällt Kai Ammer ein „krasser Vergleich“ ein: Wenn in einer Fußgängerzone negative Umsatzprognosen zu erwarten wären, würde das bekannte schwedische Möbelhaus wohl kaum eine Filiale in Altona errichten – wohlgemerkt mit weit weniger Plätzen auf dem Parkdeck als bei den Häusern auf der grünen Wiese.

Und zum zweiten verweist er auf den neu gestalteten Fanny-Mendelssohn-Platz. Dieser belege eindrucksvoll, dass ein solcher neu gestalteter Raum sehr wohl genutzt werde. „Nicht zu vergessen wäre noch der Gastronomiebereich, der eher stark profitieren dürfte,“ so Kai Ammer.

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