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Die Bauarbeiten in der Rothenbaumchaussee dauern bis Mitte 2023.
Die Bauarbeiten in der Rothenbaumchaussee dauern bis Mitte 2023. Foto: Valentin Hillinger
Bauarbeiten

Rothenbaumchaussee: Sanierung dauert bis Mitte 2023

Die Rothenbaumchaussee in Harvestehude wird neu gestaltet. Mitte 2023 soll alles fertig sein. Die Inhaber der anliegenden Geschäfte und Gastronomiebetriebe erwarten Umsatzeinbußen.

Von Valentin Hillinger

Am südlichen Abschnitt der Rothenbaumchaussee sind Anfang dieser Woche die Bagger angerückt. Der zuständige Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird die Geh- und Radwege sowie die Fahrbahnen sanieren und neu ordnen. Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern sollen auf diese Weise minimiert werden, so die Hamburger Verkehrsbehörde in einer Pressemitteilung.

Zudem werden Gehwege und Fahrradstreifen teilweise verbreitert, um den Verkehrsfluss zu optimieren. Die Sanierungsarbeiten finden zwischen der Moorweidenstraße und dem Museum am Rothenbaum statt und sollen Mitte 2023 beendet sein.

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Gastronomie von Sanierung betroffen

Die anliegenden Gewerbetreibenden sind davon nicht begeistert. Ein Gastronom ist wütend auf die zuständigen Behörden: „Nach zwei Jahren Pandemie, in denen wir wirklich zu kämpfen hatten, kommt jetzt so eine Baustelle. Warum konnten die das nicht während Corona machen, als wir sowieso keine Kunden hatten?“, fragt sich der Restaurantbetreiber.

In seinem Gastgarten direkt an der Straße essen zur Mittagszeit regelmäßig über 100 Leute. Wegen des Baulärms befürchtet er nun, dass weniger Gäste kommen. Durch die Baustelle lande auch viel Schmutz auf den Gehwegen vor dem Restaurant: „Jetzt muss man hier alles doppelt saubermachen!“, beschwert er sich. Und weiter: „Sowas hatten wir noch nie!“

Hohe Umsatzeinbußen befürchtet

Auch die Blütenoase, ein kleiner Blumenladen an der Rothenbaumchaussee, wird mit den Auswirkungen der Bauarbeiten zu kämpfen haben. „Wir rechnen mit 40 Prozent weniger Einnahmen“, erklärt die Inhaberin Regina Racero. „Die Leidtragenden sind immer die, die auf Kunden warten.“ Kleine Läden wie die Blütenoase seien besonders betroffen, da durch die Bauarbeiten weniger Laufkundschaft vorbeikomme.

Die zuständige Behörde habe nur kurzfristig Bescheid gegeben: Erst vor wenigen Tagen habe sie Informationen zu den geplanten Arbeiten bekommen, erzählt Racero. Doch die Floristin zeigt auch Verständnis: „Bauarbeiten sind immer schlecht für Geschäfte, aber sie müssen eben gemacht werden.“

Sanierung der Ampeln ebenfalls geplant

Die Sanierungsarbeiten beginnen an der Ostseite und wechseln dann auf die Westseite. Fußgänger können während der Bauarbeiten uneingeschränkt die Gehwege benutzen, der Radverkehr muss zeitweise auf Parallelstraßen ausweichen. Autos können nur einspurig an der Baustelle vorbeifahren, zeitweise wird eine Einbahnstraße in Richtung Norden eingerichtet. Genauere Informationen folgen auf Hinweistafeln, so der LSBG.

Mitte August gibt es in den Kreuzungsbereichen an der Binderstraße und der Johnsallee eine Vollsperrung. Die Hamburger Verkehrsanlagen GmbH verlegt dann die Leitungen für die neuen Ampelanlagen. Über Umleitungen und alternative Zufahrtsmöglichkeiten informiert die Verkehrsbehörde.

Weniger Umsatz wegen Sanierung

Für die anliegenden Gastronomiebetriebe und Ladenbesitzer bedeuten die Sanierungsarbeiten weniger Kunden und Umsatz. Doch allzu pessimistisch ist man nicht: „Zu große Befürchtungen haben wir nicht. Dafür ist das Essen hier einfach zu gut“, zeigt sich der Restaurantbetreiber zuversichtlich.

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