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Anjes Tjarks (links) und Henrik Falk stellen die neue Buslinie vor
Verkehrssenator Anjes Tjarks (links) und Hochbahn-Chef Henrik Falk stellen die neue Buslinie 113 vor. Foto: Christiane Tauer
Nahverkehr

Von Eimsbüttel in 30 Minuten an die Elbe: Neue Busverbindung nach Övelgönne

Die Linie 113 erhält eine Verlängerung von der Neuen Mitte Altona bis zur Gärtnerstraße. Dadurch können Eimsbütteler ab dem 18. August direkt an die Elbe gelangen.

Von Christiane Tauer

Von Eimsbüttel aus ist der Elbstrand bisher nur schwer zu erreichen. Das wird sich nun ändern: Ab dem 18. August erhält die Linie 113 eine direkte Busverbindung mit dem Hamburger Westen.

„Beach Express“ hat die Hochbahn den neuen Service genannt, der die bereits bestehende Strecke zwischen Neumühlen und der Neuen Mitte Altona verlängert. Von der Gärtnerstraße aus können Fahrgäste dann ohne Umstieg im 20-Minuten-Takt zu ihrem Strandtag aufbrechen. Die Fahrtzeit soll 30 Minuten betragen.

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Neuer Haltepunkt am „La Paz“

„Bisher ist das Verkehrssystem in Hamburg eher auf das Zentrum ausgerichtet“, sagte Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende. Er präsentierte die Buslinie an der neu eingerichteten Haltestelle „Heußweg“ direkt am La Paz. Das neue Angebot soll das ändern, indem es die Stadtteile selbst besser erschließt und sie untereinander stärker verbindet.

Neben dem neuen Haltepunkt in unmittelbarer Nähe der Osterstraße erhält auch Beiersdorf und das Wohngebiet rund um die Troplowitzstraße mit der Haltestelle „Wiesingerweg“ endlich einen besseren Anschluss an den ÖPNV. Weitere Haltepunkte in Richtung Altona sind unter anderem der Eimsbütteler Marktplatz, die Langenfelder Straße und der Kaltenkircher Platz.

Die neuen Haltestellen der Linie 113 zwischen Altona und Eimsbüttel. Quelle: Hochbahn

Tjarks geht davon aus, dass täglich etwa 7.000 Fahrgäste das Angebot auf dem neuen Abschnitt nutzen werden. Zum Vergleich: In die Buslinien 20 und 25, die Eimsbüttel bisher mit Altona verbinden und die Route über Schulweg und S-Bahn Holstenstraße fahren, steigen täglich rund 50.000 Menschen ein.

Warum die Hochbahn diese neue Linie eingerichtet hat, begründete Vorstandsvorsitzender Henrik Falk: „ÖPNV muss auch Spaß machen.“ Und was könnte da attraktiver sein als der Elbstrand als Ziel?

Busverbindung in bunter Tropen-Optik

Anlass für lustige Wortspiele bietet die neue HVV-Linie jedenfalls zur Genüge: „Bock auf Beach? Övelgönn dir!“ und „Going to Eimsbeach“ ist auf dem Fahrplanaushang zu lesen. Das Design ist in bunter Tropen-Optik gehalten.

Tatsächlich kam der Wunsch nach einer Direktverbindung zwischen dem Eimsbütteler Zentrum und Altona vor allem aus dem neuen, autoarm geplanten Quartier der Neuen Mitte Altona. Pluspunkt der Buslinie 113 ist zudem, dass sie viele neue Umstiegsmöglichkeiten zu anderen Buslinien wie die 4, 5 und 281 schafft sowie zur U2 und zur S-Bahn in Altona.

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In Hamburg gibt es eine Adresse für gemeinnützige Initiativen und Vereine: das “Haus des Engagements”. Co-Working-Spaces, Meetingräume und Veranstaltungen sollen zur besseren Vernetzung beitragen.

Eimsbüttel hat viel zu bieten: Auf dem “Made in Eimsbüttel”-Markt verkaufen Händler aus dem Stadtteil Einmaliges aus ihren Werkstätten, Ateliers und Küchen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der “Fairen Woche” statt.

Die Kundenzentren in Hamburg tragen künftig den Namen „Hamburg Service“ und sollen zentral organisiert werden. Was sich dadurch (nicht) verändert.

80 Prozent Café, 20 Prozent Bäckerei: In der Osterstraße hat das „Copenhagen Coffee Lab“ eröffnet. Neben Hafer-Cappuccino und Doppio gibt es auch dänische Backwaren.

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