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Ab Mai können Schutzsuchende aus der Ukraine in eine Unterkunft von "Beiersdorf" ziehen. Foto: Christian Litz
Ab Mai können Schutzsuchende aus der Ukraine in eine Unterkunft von "Beiersdorf" ziehen. Foto: Christian Litz
Flüchtlingshilfe

Für 200 Ukrainer: „Beiersdorf“ stellt Flüchtlingsunterkunft in Eimsbüttel

„Beiersdorf“ bietet 200 Ukrainern Unterkünfte in der Quickbornstraße an. Ab Anfang Mai ziehen sie ein.

Von Christian Litz

In einem Gebäude in der Quickbornstraße 24, das das Unternehmen Beiersdorf der Stadt Hamburg zur Verfügung gestellt hat, werden ab nächster Woche ukrainische Schutzsuchende leben. Zurzeit laufen noch Umbauarbeiten.

200 Menschen sollen in dem leerstehenden sechsstöckigen Bürogebäude nach und nach unterkommen. Eine Sprecherin von Beiersdorf sagte den Eimsbütteler Nachrichten: „Wir haben uns gefragt, wo wir helfen können und haben die Räume der Stadt angeboten.“ Kostenlos.

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Für Schutzsuchende: „Ein neues Zuhause auf Zeit“

Das Unternehmen habe schon zuvor mit Geld- und Sachspenden geholfen. Betrieben wird die neue Flüchtlingsunterkunft von Fördern & Wohnen, einem Unternehmen der Hansestadt. Die Räume sollen „ein neues Zuhause auf Zeit“ werden. Zuvor hat Beiersdorf darin Impfangebote für die Nachbarschaft ermöglicht.

Die ersten Schutzsuchenden aus der Ukraine sollen in den ersten Mai-Tagen einziehen. Die Unterkunft sei eine Gemeinschaftsunterkunft, in der sich mehrere Personen Teeküchen und Bäder teilen. In der Regel hätten zwei Personen ein Zimmer. Diese sind möbliert mit Betten, Tischen, Stühlen und Kühlschränken.

Unterkunfts- und Sozialmanager helfen

Zur Basisausstattung der Flüchtlingsunterkunft gehören Bettwäsche, Geschirr und Kochutensilien. Es gebe Gemeinschaftsräume sowie Wasch- und Trockenräume. Fördern & Wohnen stellt Haustechniker sowie ein Team von „Unterkunfts- und Sozialmanagern“, die beraten und dabei helfen, die neuen Bewohner im Stadtteil zu vernetzen.

Die Erfahrung habe gezeigt, dass es besser sei, die nach Hamburg geflohenen Ukrainerinnen und Ukrainer in Ruhe ankommen zu lassen. „Die Menschen brauchen Zeit, um in ihrer neuen Umgebung anzukommen“, so die Beiersdorf-Sprecherin. Für Spendenangebote sei es noch zu früh. Für das Nötigste sei gesorgt.

Im Hamburger Kerngebiet gibt es eher weniger Unterkünfte für Ukrainer. Die Schutzsuchenden wurden bisher eher in Randgebieten untergebracht. Allerdings sind viele Ukrainer in ihrer Community in Eppendorf und Eimsbüttel untergekommen.

Ansprechpartner für die Unterkünfte können per Mail erreicht werden:

Der Bereichsleiter von Fördern & Wohnen, Torsten Grube, unter: torsten.grube@foerdernundwohnen.de

Und die Freiwilligenkoordination unter: freiwilligenkoordination@foerdernundwohnen.de

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