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Am Dienstag wurde die neue Online-Plattform "Lokl" vorgestellt. Mit dabei waren Andreas Dressel (Hamburger Finanzsenator), Jan Hildebrandt (LOKL), Sascha Bartz (Quartiersmanager, IG Großneumarkt-Fleetinsel), Pierre Maniére (LOKL), Claire Nesseler (Inhaberin Nosame) und Nikolaij Pitsch (Inhaber Nosame). (v.l.n.r.)
Andreas Dressel (Hamburger Finanzsenator), Jan Hildebrandt (LOKL), Sascha Bartz (IG Großneumarkt-Fleetinsel), Pierre Maniére (LOKL), Claire Nesseler und Nikolaij Pitsch (Nosame). Foto: Julia Haas
In eigener Sache

„LOKL Hamburg“: Plattform für lokalen Handel gestartet

Ein Bummel durch die Hamburger Neustadt geht jetzt auch online. Der digitale Marktplatz „LOKL Hamburg“ bietet Produkte von Hamburger Herstellern.

Von Eimsbütteler Nachrichten

Vor allem in der Vorweihnachtszeit ist der nächste Einkauf häufig nur einen Klick entfernt. Der Online-Handel boomt. Bislang profitieren davon vor allem Riesen wie Amazon und Zalando. Das soll sich jetzt ändern – zugunsten des lokalen Einzelhandels und des Klimas. 

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Durch die Nachbarschaft bummeln, ohne das Sofa zu verlassen: Dafür steht die neue Online-Plattform “LOKL Hamburg”. Bislang sind dort 30 Hamburger Unternehmen, Labels und Manufakturen mit nachhaltigen Produkten vertreten, viele weitere sollen folgen.

Produkte aus der Nachbarschaft

„Wir stellen Hamburgs Schaffenskraft ins Schaufenster“, sagte Pierre Manière am Dienstag zum Auftakt des Online-Marktplatzes. Gemeinsam mit Jan Hildebrandt, Gründer der Eimsbütteler Nachrichten, hat er LOKL Hamburg ins Leben gerufen. 

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LOKL Hamburg

Die Online-Plattform LOKL Hamburg ist aus dem „eimsbuettel.shop“ hervorgegangen, der von den Eimsbütteler Nachrichten während der Pandemie gegründet wurde, um den lokalen Einzelhandel zu unterstützen.

Das Ziel: die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Viele Kunden wüssten gar nicht, dass es die Produkte, die sie bei großen Versandhändlern bestellen, auch “Made in Hamburg” gibt, sagt Hildebrandt. Mit LOKL soll sich das ändern. 

Lokales Gewerbe beleben

Die Plattform funktioniert ähnlich wie bekannte Online-Marktplätze: Produkte verschiedener Anbieter, können in einem digitalen Warenkorb gekauft und in einem Paket nach Hause bestellt werden. Allerdings mit deutlich kürzeren Lieferwegen, da Produktion und Versand in Hamburg stattfinden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, per “Click & Collect” zu bestellen und die Einkäufe direkt im Laden abzuholen. 

Neben den positiven Effekten für das Klima, belebt das auch den Einzelhandel, ist sich Claire Nesseler sicher, die mit ihrem Verlobten den Laden Nosame in der Hamburger Neustadt betreibt. Ihre Produkte sind seit Kurzem bei LOKL zu finden – darunter Becher, Socken oder Shirts mit individuellen Aufdrucken. 

Ein Stadtteil geht online

Gemeinsam mit 14 weiteren Geschäften aus der Hamburger Neustadt sind sie der Plattform beigetreten. Unterstützung erhalten sie dabei von der Interessengemeinschaft “Großneumarkt-Fleetinseln”. 

“Auf LOKL können wir uns als Stadtteilgemeinschaft präsentieren”, sagt Quartiersmanager Sascha Bartz. Der lokale Einzelhandel müsse digitaler werden, um seine Zukunft zu sichern. „Gleichzeitig lässt sich der Auftritt der Anbieter aus der Neustadt auch in unsere eigene Website einbinden – inklusive aller Produkte und der Möglichkeit, diese direkt online zu kaufen, obwohl LOKL uns die gesamte Bestellungsabwicklung abnimmt.“

Stadt unterstützt mit Neustartfonds

Finanzielle Mittel erhält die Interessengemeinschaft dafür von der Stadt. Über den Neustartfonds, der während der Corona-Krise für das lokale Gewerbe eingerichtet wurden, stellt sie 20.000 Euro zur Verfügung. 

Am Dienstag wurde die neue Online-Plattform "Lokl" vorgestellt. Mit dabei waren Andreas Dressel (Hamburger Finanzsenator), Pierre Maniére (LOKL) und Jan Hildebrandt (LOKL). (v.l.n.r.)
Am Dienstag wurde die neue Online-Plattform „LOKL“ vorgestellt. Mit dabei waren Andreas Dressel (Hamburger Finanzsenator), Pierre Maniére (Gründer LOKL) und Jan Hildebrandt (Gründer LOKL). (v.l.n.r.)

Dass diese Gelder nun auch in die Online-Präsenz des Einzelhandels fließen, begrüßt Finanzsenator Andreas Dressel, der am Dienstag den Start von LOKL begleitete. “Es ist schön, dass die Devise ‘Support your local business‘ jetzt auch in der Online-Welt ankommt.”

Sortiment soll wachsen

In den nächsten Monaten soll LOKL wachsen. Laut Geschäftsführer Hildebrandt würden mindestens 500 Hamburger Hersteller in das Konzept passen.

Andere Stadtteile zeigen sich bereits interessiert. Harriet Witte vom Grindel e.V. hofft, bald auch das Grindelviertel großflächig auf LOKL Hamburg zu präsentieren, um das Viertel zu stärken.


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