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Im Eppendorfer Weg haben Gesa Brecher und Kersten Sachse die "Small Giant Gallery" eröffnet. Foto: Julia Haas
Im Eppendorfer Weg haben Gesa Brecher und Kersten Sachse die "Small Giant Gallery" eröffnet. Foto: Julia Haas
Neueröffnung

„Small Giant Gallery“: Kunst und Wohnen verbinden

Sie vereint die Leidenschaft für Picasso: Im Eppendorfer Weg haben Gesa Brecher und Kersten Sachse die „Small Giant Gallery“ eröffnet.

Von Julia Haas

Picasso in weißer Unterhose, ein grüner Bademantel auf seinem linken Arm, ein Hund an seiner rechten Hand. Das Bild im Schaufenster lockt Neugierige in die Räume am Eppendorfer Weg 158.

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Hinter der Glasfassade erwartet sie ein heller Raum. An den Wänden hängen gerahmte Plakate von Picasso, im Raum stehen Sofas, Bänke und Stühle im Midcentury-Design.

Gesa Brecher und Kersten Sachse haben die „Small Giant Gallery“ im Eppendorfer Weg eröffnet – eine Anlaufstelle für Kunstinteressierte und Interiorfans. Im Fokus stehen Original-Lithografien, Ausstellungsplakate und Poster von Picasso sowie ausgesuchte Möbel der Chandigarh-Kollektion.

Mit der Eröffnung setzen die Kunstliebhaber Gesa Brecher und Kersten Sachse ihre Idee von einer eigenen Galerie um. Das Konzept: „kleine Juwelen von großen Künstlern“.

Idee während Corona gereift

Brecher und Sachse vereint die Begeisterung für den spanischen Künstler Picasso. Nachdem sie sich vor über 15 Jahren in der Werbebranche kennengelernt haben, widmeten sie sich während der Corona-Pandemie der Idee einer gemeinsamen Galerie. „Endlich war Zeit, wofür davor nie Zeit war“, sagt Brecher, die in Hoheluft wohnt.

In einem Showroom in Bahrenfeld gründeten sie im Frühjahr die „Small Giant Gallery“. Jetzt folgt die Ladenfläche im Eppendorfer Weg.

Plakate von Picasso

Sachse kehrt damit zu seinen beruflichen Anfängen zurück. Vor über 40 Jahren studierte er in Köln Kunst – und träumte von einer Karriere als Künstler oder Galerist. Doch er blieb erfolglos. Sachse, der heute in Blankenese lebt, wechselte in die Werbebranche und gründete seine eigenen Agenturen.

Eins aber blieb immer: der Wunsch, sich mit Werken von Picasso zu umgeben. Mit der „Small Giant Gallery“ will er gemeinsam mit Gesa Brecher das auch anderen ermöglichen.

Brücke zwischen Kunst und Inneneinrichtung

Interessierte können den großen Namen zu erschwinglichen Preisen erwerben, sagt Sachse. Statt eines Picasso-Gemäldes für 80.000 Euro finden sich in der Galerie Plakate und Poster in einer Preisspanne von 800 Euro bis 3.800 Euro. Und: „Sie sind erschwinglich, aber steigen im Wert.“ Eine gute Möglichkeit für Sammler – und Menschen, die ein wertiges Kunststück suchen, finden die Inhaber.

Dass es sich bei den Plakaten um Originale handelt, versichern sie mithilfe eines dicken Buches. Darin sind alle Werke mit Informationen zu Druck und Auflage verzeichnet.

Möbel in Indien nachgebaut

Dazu kommt: „Die Plakate fügen sich perfekt in eine moderne Wohnung ein“, finden Sachse und Brecher. Auch darum geht es ihnen: eine Brücke zwischen Kunst und Interior schlagen.

Die plakative Kunst wird um ausgewählte Möbelstücke ergänzt: Objekte aus der Chandigarh-Kollektion von Pierre Jeanneret und Le Corbusier. Dabei handelt es sich um Einzelstücke, die nach dem Vorbild der historischen Kollektion in Indien hergestellt werden.

Laut Brecher vereinen die Objekte handwerkliche und künstlerische Qualität mit Komfort und ergonomischen Standards. So soll Kunst und Design gleichermaßen Raum geboten werden.

Picasso in der Unterhose: Das Bild lockt Neugierige in die Galerie. Foto: Julia Haas

Neben Plakaten von Picasso gibt es ausgewählte Möbelstücke. Foto: Julia Haas

Die Galerie hat im Eppendorfer Weg 158 eröffnet. Foto: Julia Haas

info

Chandigarh-Kollektion

Die Geschichte der Chandigarh-Kollektion begann Mitte des 20. Jahrhunderts. Damals übernahm der schweizerisch-französische Architekt und Möbeldesigner Le Corbusier den Auftrag, eine neue Hauptstadt für den indischen Staat zu entwerfen. Daraus entstanden ist eine moderne und ganzheitlich geplante Metropole. Le Corbusiers Cousin, der Schweizer Designer Pierre Jeanneret, entwarf die Möbel für Schulen, die Universität, eine Bibliothek und Ministerien.
Ende der 1980er-Jahre begann die Stadt zu verfallen. Das tropische Klima zerstörte viele Objekte. Heute gibt es nur noch wenige Originalobjekte, die auf Auktionen in Europa und Amerika gehandelt werden.

Small Giant Gallery, Eppendorfer Weg 158, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch nach telefonischer Vereinbarung, Donnerstag und Freitag 12 bis 18 Uhr und Samstag 12 bis 16 Uhr


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