Streetwearlabel “Anboard” eröffnet Pizzeria in Eimsbüttel
DIe neue Pizzeria "Anboard" in der Gärtnerstraße. Foto: Fee Sommer/Nils Brüchmann
Neueröffnung

Streetwearlabel “Anboard” eröffnet Pizzeria in Eimsbüttel

Das Hamburger Streetwearlabel “Anboard” hat Ende Juni seine erste Pizzeria mit Bar in der Gärtnerstraße eröffnet. Neben eigenen Pizzakreationen gibt es Cocktails, Vintage und Graffiti.

Die junge Marke “Anboard” designt seit gut einem Jahr Streetwear aus und für Hamburg. Die mit urbanen Prints bedruckten Sweatshirts, T-Shirts und Mützen gibt es seit 2016 im Onlineshop zu kaufen. Ende Juni hat das Label nun die erste “Anboard”-Pizzeria mit Bar in der Gärtnerstraße 32 eröffnet.

In dem Restaurant gibt es neben Pizza-Klassikern, wie Pizza Prosciutto, auch eine Reihe von Eigenkreationen mit eher ungewöhnlichen Zutaten, wie Dattelpaste und Mango-Sherry-Mascarpone. Bei der Pizza “Bombastica” wird der Teig etwa mit Mozzarella, Chilli, Ananassalsa und Nduja, einer weichen pikanten italienischen Rohwurst, belegt. Die Pizzen gibt es optional mit Dinkelteig oder veganem Käseersatz. Und wer mag, kann seine Pizza auch selbst zusammen stellen.

Pizza meets Streetart: Die “Anboard”-Pizzeria in der Fotostrecke

Streetart und Marke Eigenbau bei “Anboard”

Viele der Zutaten, wie die Pestos und Pasten für die Pizzen, sind hausgemacht. Das Gemüse liefert ein kleiner, regionaler Händler. Auf der Speisekarte stehen zudem verschiedene Salate und Flammkuchen. An der Bar werden Cocktails, mit oder ohne Alkohol, gemixt.

Die Tische im Laden sind aus alten Skateboarddecks gefertigt. Auf eine Wand wurde ein buntes Graffiti aus einem “Astra-Herz”, brechenden Wellen und einem Oktopus gesprüht, was ein wenig an Hamburger Streetart erinnert.

Wochentags gibt es einen Mittagstisch von 12:00 – 15:00 Uhr: Die Pizza (ab 8,50 €) gibt es im Menü mit einem Getränk.

Pizzeria “Anboard”: Mischung aus Design und Kochen

Die Gründer, Fee Sommer und Nils Brüchmann, hatten von Anfang an die Idee eines Mischkonzepts, das ihre beiden Leidenschaften, das Designen und das Kochen, verbindet. “Die Räume in der Gärtnerstraße haben wir relativ spontan erhalten”, sagen die Gründer. Deshalb habe es sich angeboten zunächst nur den gastronomischen Part des Projekts an einen festen Standort zu verlegen. Künftig sollen hier auch die Klamotten des Labels verkauft werden.

Concept Stores als neues Ladenkonzept

Immer mehr Geschäfte setzen auf erlebnisreiches Einkaufen und bieten ein ungewöhnliches Sortiment sowie hochwertige Marken an. Diese sogenannten “Concept Stores” kombinieren dabei den Verkauf von Kleidung mit Wohnaccesoires, Lebensmitteln, Papeterieartikeln oder Büchern und sind somit eine Mischung aus Warenhaus und Boutique.

In Eimsbüttel haben bereits die Geschäfte “Liv”, “Die Pampi” sowie “Vater und Sohn” ein solches Konzept umgesetzt. Allerdings haben die Läden kein gastronomisches Angebot, wie die Pizzeria “Anboard”, die den Fokus bisher auf das Essen und Trinken gelegt hat.

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