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U5-Machbarkeitsstudie
Der bisherige Verlauf der geplanten U5-Linie. Bild: Hochbahn AG
Verkehrsinfrastruktur

U5-Machbarkeitsstudie: Ein Stück näher am Ziel

Der Senat hat gestern die Machbarkeitsuntersuchung der Bahnlinie U5 vorgestellt. Die Ergebnisse bilden nun die Grundlage für ein Bürgerbeteiligungsverfahren.

Von Fabian Hennig

Universität, Grindelberg, Gärtnerstraße: Alles nun definitiv umsetzbare Bahnstationen. Wie die Stadt Hamburg gestern mitteilte, erreichen die Planungen für den U-Bahn-Netzausbau einen weiteren Meilenstein. Für den mittleren Abschnitt der neuen U-Bahn-Linie 5 ist die Machbarkeitsuntersuchung erfolgreich abgeschlossen. Das Ergebnis: Die U5 ist verkehrlich, baulich, technisch und betrieblich realisierbar.

Mit der Streckenführung von der City Nord über die Innenstadt bis nach Stellingen erhalten wichtige Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte (u.a. UKE, Universität) sowie mehr als 100.000 Hamburger erstmals einen Schnellbahnanschluss. Die Hamburger sollen sich an den weiteren Planungen über die Online-Plattform „schneller-durch-hamburg.de“ beteiligen.

Stadt setzt auf Bürgerbeteiligung

Bürgermeister Peter Tschentscher freut sich jetzt über die Bürgerbeteiligung: „Der genaue Verlauf der U5 Mitte und die Lage der Haltestellen wird nun in einem öffentlichen Beteiligungsverfahren erörtert.“ Als Basis dafür dienten die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie.

Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der Hochbahn, plädiert sogar dafür, dass die Hamburger die U5 zu „ihrer“ U-Bahn-Linie machen sollten, indem sie diese mitgestalten. „Dafür sind wir nicht länger nur mit verschiedenen Veranstaltungsformen in den Stadtteilen unterwegs, sondern ab sofort auch mit einer komplett neuen Online-Beteiligungsplattform“, so Falk. Anfang Februar startet die Hochbahn mit vier zentralen Auftaktveranstaltungen. Später im Jahr werden lokale Beteiligungsangebote in den Stadtteilen folgen.

Siemersplatz oder nicht?

Die U5 wird von der City Nord über Winterhude/Uhlenhorst und den Hauptbahnhof an der Universität vorbei Richtung Lokstedt und weiter bis zur S-Bahn-Haltestelle Stellingen führen. Wie allerdings im Westen der Siemersplatz eingebunden sein wird, steht noch nicht fest. Auch dafür ist die Bürgerbeteiligung gedacht.

Generell soll die U5 in das bestehende Schnellbahnnetz integriert werden, sodass sie komfortable Umstiegsmöglichkeiten zu anderen U- und S-Bahn-Linien bietet. Der Streckenverlauf folgt im wesentlichen den Metrobuslininen 5 und 6. Im Vergleich zum Busangebot bringt die U-Bahn eine Kapazitätssteigerung um das 5- bis 10-fache, heißt es aus einer Mitteilung der Stadt.

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Der Senat hat am Dienstag die Ergebnisse einer Machbarkeitsstudie zum Schnellbahn-Ausbau im Hamburger Westen vorgestellt. Die kommende U5-Linie könnte nach diesen Vorschlägen kürzer werden als bisher angenommen. Unsicher bleibt die Anbindung am Siemersplatz.

Heute hat die Hochbahn mit Publikumsbeteiligung im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) die erste von vier zentralen Auftaktveranstaltungen durchgeführt. Auch morgen können sich interessierte Bürger im Hauptgebäude des UKE wieder mit den Verantwortlichen austauschen.

Die geplante U-Bahnlinie soll unter anderem die Busse entlasten und Lokstedt noch besser an die Innenstadt anbinden.

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