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Auf der Grindelallee kam es zu einem Verkehrsunfall. Foto: Eimsbütteler Nachrichten
Verkehrsunfälle in Eimsbüttel. Symbolfoto: Eimsbütteler Nachrichten
Unfallbilanz 2017

Weniger Verkehrsunfälle in Eimsbüttel

Die Hamburger Polizei veröffentlichte im März die Unfallbilanz von 2017. Es ereigneten sich weniger Verkehrsunfälle auf Eimsbüttels Straßen. Auch die Zahl von verletzten Verkehrsteilnehmern sank.

Von Monika Dzialas

Anfang März wurde die Verkehrsbilanz für das vergangene Jahr vorgestellt. Nicht nur im Raum Hamburg ist die Anzahl von Verkehrsunfällen 2017 gesunken. Auch im Bezirk Eimsbüttel ereigneten sich weniger Unglücke im Vergleich zum Vorjahr.

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer äußerte sich diesbezüglich: „Die Entwicklung der Verkehrsbilanz ist insgesamt erfreulich, kann uns in manchen Bereichen aber nicht zufriedenstellen.“

Weniger Unfälle auf Eimsbüttels Straßen

Von den 67.881 Unfällen im Hamburger Straßenverkehr ereigneten sich 10.137 in den Eimsbütteler Stadtteilen. Demnach wurde für den Bezirk ein Rückgang um 2,2 Prozent zum Jahr 2016 verzeichnet.

Abgefahren: Impressionen aus der Haltestelle Lutterothstraße. Foto: Harald H. Haase

Kostenloser Nahverkehr

Die noch amtierende Bundesregierung hat mit dem Vorstoß, den öffentlichen Nahverkehr kostenlos anzubieten, überrascht. Mit dieser Maßnahme soll die Luftqualität in den Städten verbessert werden. Auch Niels Annen unterstützt den Vorschlag.

Damit bewegt sich Eimsbüttel im Mittelfeld der Hamburger Bezirke. Während die meisten Vorfälle in den Bezirken Mitte, Nord und Wandsbek passierten, gab es in Harburg und Bergedorf die wenigsten Zwischenfälle.

Besonders nebeneinanderfahrende Autos und Wendemanöver verursachten zahlreiche Unfälle in Eimsbüttel. Hinzu kommen nicht eingehaltener Mindesabstand zwischen Fahrzeugen und Missachten des Tempolimits.

Verletzte Verkehrsteilnehmer

Bei den Verkehrsunfällen in Eimsbüttel wurden rund 1.300 Menschen leicht und 86 Personen schwer verletzt. Insgesamt sechs Verkehrsteilnehmer verloren im vergangenen Jahr durch einen Unfall ihr Leben. Trotz weniger Verletzten stieg damit die Zahl der Verkehrstoten im Bezirk leicht an.

Hamburg Eimsbuettel Schild_Gehwegschäden_Eimsbüttel. Foto: Monika Dzialas

Gefahren durch marode Gehwege in Eimsbüttel

Die Gehwege in Eimsbüttel sind trotz Sanierungsarbeiten in einem schlechten Zustand. Der Sicherheit von Fußgängern muss mehr Aufmerksamkeit gegeben werden.

Unter den Leichtverletzten befanden sich auch 92 Kinder. Knapp zehn der bis einschließlich 14-Jährigen wurden sogar schwer verletzt. Vor allem beim Abbiegen und Vorfahrtsverstößen wurden Kinder als Fußgänger, Radfahrer oder als Mitfahrer im Auto in Verkehrsdelikte verwickelt.

Mehr Jugendliche bei Verkehrunfällen

Aus der Bilanz der Polizei geht außerdem hervor, dass die Zahl der Verkehrsunfälle mit beteiligten jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren um 2,8 Prozent auf 1.572 gestiegen ist. Davon wurden 172 leicht und 9 Jugendliche schwer verletzt. Eine Person starb infolge eines Unfalls.

Besonders häufig waren Heranwachsende in Vorfälle mit Autos involviert. Mehr als 900 der über 1.500 Verkehrsunfälle wurden durch junge Erwachsene verursacht.

Anzahl verletzter Senioren stieg an

Die Unfallzahlen, bei denen Senioren beteiligt waren, sank hingegen um 3,5 Prozent auf 1.952. Trotz geringerer Beteiligung an Verkehrsdelikten nahm die Zahl der verunfallten Senioren zu. Es wurden 125 ältere Menschen leicht und 21 schwer verletzt.

Fahrräder an der Hoheluftbrücke. Foto: Karoline Gebhardt

Zahl der Fahrraddiebstähle geht leicht zurück

Der Senat veröffentlichte im Zuge einer Anfrage vonseiten der CDU eine Statistik über Fahrraddiebstähle in Hamburg. Die Zahl der Entwendungen ging im vergangenen Jahr zwar zurück, dennoch bleibt die Aufklärungsquote gering. Besonders auffällig sind die hohen Zahlen in Eimsbüttel.

Insgesamt gab es in Eimsbüttel vier Senioren, die durch einen Unfall getötet wurden. Die Hauptursachen für Unfälle mit älteren Menschen waren rückwärtsfahrende- und nebeneinanderfahrende Autos und ein missachteter Abstand. In mehr als der Hälfte der Fälle waren Senioren die Verursacher der Unglücke.

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