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Hamburg Eimsbuettel All Bar Cocktails
Auf einen Drink inklusive selbstgemachten Sirups vom Chef Denis Nitschmann. Foto: Monika Dzialas
Neueröffnung

„All Bar“: Ab ins All zwischen BelleALLiancestraße und LindenALLee

Im Souterrain zwischen Bellealliancestraße und Lindenallee wird es galaktisch und außerirdisch. Die Gäste können in der „All Bar“ mit einem Cocktail in der Hand die Reise ins Weltall antreten.

Von Monika Dzialas

Bereits Anfang September öffnete die im Souterrain gelegene Bar gegenüber der „Gloria Cafébar“ ihre Türen – diesmal jedoch unter dem Namen „All Bar“. Die Betreiber der ehemaligen Bar „Nowa Huta“ überließen ihrem Kollegen Denis Nitschmann das Zepter. Mit seinem neuen Konzept lädt er seine Gäste ein, ihn auf eine Reise ins Weltall der Cocktails zu begleiten.

Ein Hoch auf den Gin

Während sich die Feierfreudigen in der Nowa Huta in der Auswahl der Wodkasorten verlieren konnten, steht bei Nitschmann das Gin-Sortiment im Vordergrund. Auch wenn dieser die alkoholische Basis für unzählige Drinks bildet, so will der neue Inhaber das Ganze nicht aus den Augen verlieren:

„Mein Steckenpferd ist der Alkohol in seiner Kombination und kreativen Kreation. Ich biete verschiedene Alkoholika an, von denen ich auch überzeugt bin“, begründet Nitschmann die Vielfalt seiner Karte.

Selbstgemachter Sirup zur Verfeinerung

Neben den alkoholischen Spezialitäten setzt er auf eigens hergestellte Zutaten aus selbstgepflückten Rohstoffen. Für seinen hauseigenen Schlehensirup war er in Quickborn unterwegs, um die blau-schwarzen Beeren des Dornengewächses zu ernten.

Für eine Variation des Gin Sours – seinen Lieblingsdrink – rührt er Petersiliensirup an und erweitert damit die klassische Cocktailkarte mit individuellen Kreationen.

Ab ins All

Daneben liegt Nitschmann auch das Weltall am Herzen, was die Konzeption des Lokals erklärt: „Ich bin Hobbyastronom und gehe gerne ins Planetarium“, verrät er die Weltraumlampen betrachtend.

Im Eppendorfer Weg 50 hat eine Filiale des Lofthuases aufgemacht. Foto: Alicia Wischhusen

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Zwar verstehe er nur einen Bruchteil der astronomischen Vorgänge, aber feststeht, dass in den sich kreuzenden Straßennamen Bellealliancestraße und Lindenallee das All enthalten ist und er mit der Wahl des Namens sein Hobby mit dem lokalen Bezug vereint.

Volle Kraft voraus

Nach zwei Monaten kann er eine erste positive Bilanz ziehen. Sowohl die Nachbarn als auch die Gäste, die sich trotz der Nähe zur Schanze in den engen Straßen des südlichen Eimsbüttels verirren, hätten die neue Ausrichtung gut aufgenommen und positiv bewertet. „Es ist ein gutes Zeichen, wenn die Gäste zwei Mal den gleichen Drink bestellen“, erzählt der Barbetreiber.

Derzeit befindet sich die Bar noch im Aufbau. Zur Einrichtung eines zusätzlichen Raucherbereichs plant Nitschmann Alkoholtastings und Aktionstage mit einem jeweiligen Motto.

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Für die Abendgestaltung lädt er Musiker ein, „die anspruchsvolle Spartenmusik spielen und ihr Handwerk verstehen“. Zukünftig soll es auch andere kulturelle Veranstaltungen, wie beispielsweise Lesungen, geben. „Auch Außerirdische werden uns einen Besuch abstatten“, berichtet der All-begeisterte Barkeeper.

Bis der Tank leer ist

Geschlürft werden können die klassischen und ausgefallenen Drinks in der fernen Galaxie von Dienstag bis Samstag. Unter der Woche öffnet Nitschmann bereits 18 Uhr die Türen. Am Wochenende beginnt die Reise ab 19 Uhr und endet, wenn alle Gäste die Landung antreten.

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