Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Bezirkswahlen Hamburg Eimsbüttel Wahlprogramm FDP
Das Wahlprogramm der FDP für den Bezirk Eimsbüttel. Logo: FDP
Bezirkswahlen

Das Wahlprogramm der FDP für den Bezirk auf einen Blick

Am 26. Mai werden die Vertreter der Bezirksversammlung Eimsbüttel gewählt. Wir stellen euch die Wahlprogramme der antretenden Parteien vor – hier das Wahlprogramm der FDP.

Von Catharina Rudschies

Für eine Übersicht aller Parteien zum Durchklicken und Vergleichen, klick hier.

Wohnen:

Damit Wohnungen günstiger werden, plant die FDP, neuen Wohnraum zu schaffen. Nachverdichtung soll maßvoll erfolgen, um die Lebensqualität im Bezirk zu erhalten. Beim Bau neuer Wohnungen setzt die Partei darauf, dass ausreichend Kitas, Schulen, Sport- und Einkaufsmöglichkeiten sowie Grünflächen im Umkreis zur Verfügung stehen. Für Studierende schlägt die FDP vor, bezahlbare Wohnmöglichkeiten in den Stadtteilen Eidelstedt und Stellingen zu etablieren.

Wirtschaft:

Die FDP möchte von kleinen Geschäften über Handwerksbetriebe bis zum Großunternehmen alle Größen von Gewerbe im Bezirk vertreten sehen. So sollen wohnortsnahe Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden. Die Liberalen setzen sich zudem für eine gute Verkehrsanbindung der Betriebe, attraktive Laden- und Gewerbeflächen sowie Gewerbehöfe ein. Mit dem geplanten Fernbahnhof in Diebsteich sieht die Partei eine Chance, Langenfelde nachhaltig positiv zu entwickeln. Stadtteilzentren in Stellingen, Lokstedt und Eidelstedt sollen ausgebaut beziehungsweise etabliert werden.

Allgemeine Verkehrsinfrastruktur:

Insgesamt setzt sich die FDP für einen Verkehr ein, der die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer ausgewogen berücksichtigt. Schäden an Fuß- und Fahrradwegen sowie Straßen sollen im Bezirk Eimsbüttel saniert werden. Die Infrastruktur soll für neue Systeme wie Drohnen oder unbemannte Systeme nutzbar sein.

Radverkehr:

Neben der Sanierung sollen Fahrradwege auch konsequenter von parkenden Autos freigehalten werden. Die FDP setzt sich zudem für einen anderen Belag als kleine rote Pflastersteine auf den Radwegen ein, damit die Wege ebener und besser zu befahren sind. Außerdem soll es mehr Fahrradparkanlagen, Fahrradparkhäuser und eine effizientere Nutzung von Fahrradhäuschen geben. Auf die Stadtteile Stellingen, Schnelsen und Eidelstedt soll das Leihsystem “StadtRad” ausgeweitet werden.

Fußgängerverkehr:

Fußwege sollen saniert, weniger blockiert und zugeparkt werden. Zudem setzt sich die FDP für Ampelschaltungen ein, die Fahrradfahrer und Fußgänger ausgewogener berücksichtigt.

Öffentlicher Nahverkehr:

Die FDP möchte den öffentlichen Nahverkehr an bestimmten Orten verbessern und ausbauen. So soll mit der U1 auch eine uninahe Haltestelle im Bereich der Johnsallee entstehen, die Frohmestraße für Busse verbreitert, die Busbahnhöfe am Eidelstedter Platz und an der S-Elbgaustraße erneuert und die Buslinien weiter ausgebaut werden. Die Liberalen sehen die erfolgte Busbeschleunigung in vielen Bereichen kritisch. Sie fordern die Erhaltung beziehunsgweise den Rückbau von Busbuchten.

PKW-Verkehr: 

Die FDP ist gegen eine Benachteiligung von Autofahrern. Bestehende Parkplätze sollen bestehen bleiben und der vorhanden Parkraum, wo möglich, durch Querparken statt Längsparken besser genutzt werden. Die Partei setzt sich zudem für Quartiersgaragen und das Hinterhofparken ein. Straßen mit großem Verkehrsaufkommen sollen ausgebaut werden und Kreisverkehre allgemein für einen besseren Verkehrsfluss sorgen. P+R-Anlagen sollen für die Anbindung an den ÖPNV ausgebaut werden. 

Jugend:

Die FDP plant, Spielplätze und Spielmöglichkeiten zu erneuern und auszubauen. An weiterführenden Schulen sollen „StadtRad“-Stationen und in den Stadtteilen mehr Jugendkulturzentren eingerichtet werden. Zur Beteiligung von Jugendlichen in der Bezirkspolitik möchten die Liberalen ein Jugendparlament schaffen.

Senioren:

Senioren sollen von seniorengerechten Sitzbänken und altersgerechtem Wohnen profitieren. Bahnhöfe und öffentliche Gebäude sollen barrierefrei werden. 

Kultur, Ehrenamt, Freizeit:

Die Geschichtswerkstätten möchte die FDP erhalten und an die Stadtteilzentren anbinden. Für die Bücherhallen sieht sie eine attraktivere Gestaltung vor. Zudem will sie sich dafür einsetzen, dass in der Wintersaison das Windsurfen auf der Alster möglich ist.

Umwelt und Grünflächen:

Bestehende Grünanlagen sollen erhalten und besser gepflegt werden. Für die Parkanlage Rahweg sieht die FDP eine Erweiterung durch bisherige Flughafenflächen vor. Privatpersonen und Unternehmen sollen die Möglichkeit erhalten, Grünanlagen und Straßenbegleitgrün selbst zu gestalten und zu pflegen. Die FDP lehnt eine Wasserförderung als auch Wasserschutzgebiete im Einzugsbereich von Industriegebieten ab.

Bürgerbeteiligung:

Die FDP möchte die Beteiligung von Senioren und Jugendlichen im Bezirk durch ein Jugendparlament beziehungsweise den schon bestehenden Seniorenbeirat Eimsbüttel fördern.

Sicherheit:

Die FDP fordert eine erhöhte Polizeipräsenz im Bezirk, um die Sicherheit zu erhöhen. Gleichzeitig spricht sie sich gegen eine öffentliche und flächendeckende Videoüberwachung aus, um die Privatsphäre der Bürger zu schützen.

Verwaltung:

In der Verwaltung möchte die FDP für einen Bürokratieabbau sorgen. Zudem soll durch eine sogenannte fahrende Verwaltung Sprechstunden und Dienstleistungen der Ämter an unterschiedlichen Orten angeboten werden.

Weitere Maßnahmen:

  • Die FDP will eine digitale Infrastruktur aufbauen.
  • Das Gelände des bisherigen Informatikums in Stellingen soll für Gewerbe und Sport genutzt werden.

Weitere Wahlprogramme für den Bezirk:

Erfahre hier: Wie funktionieren die Bezirkswahlen?

Verwandter Inhalt

Das Coronavirus ist in Hamburg angekommen. Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

Finanzielle Förderung für Freiwilligenagenturen: 50.000 Euro pro Bezirk sollen Hilfsangebote und soziales Engagement stärken. Die Eimsbütteler Agentur sucht für diese Förderung noch einen Träger.

Seit fast hundert Jahren erlebt die Genossenschaft KAIFU NORDLAND eG den Wandel des Wohnens in Eimsbüttel. Zeit zu reden: Wie ist die Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt? Und welche Rolle spielen Genossenschaften? Ein Interview mit Vorstand Dennis Voss.

Vintage Kleider suchen neues Zuhause: Im Stellinger Weg hat mit „Fabulously Old Things“ ein neuer Secondhand-Laden eröffnet.

-
Neu im Stadtteilportal
Käse-Ecke

Eppendorfer Weg 221
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

30 Tage für 0,00 €

Dein Premium-Journalismus für Eimsbüttel.

Jetzt kostenlos testen