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Das Wahlprogramm der Grünen für den Bezirk Eimsbüttel. Logo: Bündnis 90 / Die Grünen

Bezirkswahlen

Das Wahlprogramm der Grünen für den Bezirk auf einen Blick

Am 26. Mai werden die Vertreter der Bezirksversammlung Eimsbüttel gewählt. Wir stellen euch die Wahlprogramme der antretenden Parteien vor – hier das Wahlprogramm der Grünen.

schedule Lesezeit ca. 3 min.

Für eine Übersicht aller Parteien zum Durchklicken und Vergleichen, klick hier.

Wohnen:

Dem Mangel an (bezahlbarem) Wohnraum wollen die Grünen mit dem Bau von neuen Wohnungen entgegentreten. Dies soll in äußeren Stadtteilen tendenziell mehr durch Neubauten, in inneren Stadtteilen durch Nachverdichtung erfolgen. Zudem sollen mehr Sozialwohnungen gebaut und Baugemeinschaften, Wohnprojekte und neue Eigentumskonzepte gefördert werden.

Bei der Entstehung von neuen Wohnquartieren soll darauf geachtet werden, dass auch die soziale Infrastruktur angelegt wird. Dazu zählen Schulen, Kitas, die medizinische Versorgung, die gewerbliche Nutzung sowie Kunst und Kultur.

Wirtschaft:

Geplant ist, Stadtteilzentren in Schnelsen, Stellingen, Eidelstedt und Niendorf aufzubauen beziehunsgweise weiter auszubauen. Insgesamt setzen die Grünen in den einzelnen Stadtteilen vorwiegend auf die Nahversorgung der Bürger, um lange Wege zu vermeiden. Handwerk und Gewerbe, das sich in den Stadtteilen ansiedelt, soll emissionsarm sein.

Allgemeine Verkehrsinfrastruktur:

Die Grünen sehen aktuell eine Bevormundung des Autoverkehrs gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern. Sie wollen gerade schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Fahrrädern und Fußgängern mehr Platz auf den Straßen Eimsbüttels einräumen. Zudem unterstützen sie den Ausbau von Sharing-Angeboten für Räder, Autos, Sammeltaxis und Co., um Anreize zu schaffen, private PKW abzuschaffen.

Radverkehr:

Die Grünen wollen eine deutliche Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur, das heißt beispielsweise mehr und bessere Radwege. An stark befahrenen Straßen sollen, wo möglich, geschützte Fahrradstreifen angelegt werden. Die Parksituation soll durch eine höhere Dichte an Fahrradabstellmöglichkeiten wie Fahrradhäuschen und Fahrradparkanlagen verbessert werden.

Fußgängerverkehr:

Der öffentliche Raum soll für Fußgänger wieder mehr Platz bieten und barrierefrei gestaltet werden. Gerade an großen Straßen sollen mehr Fußgängerüberwege eingerichtet werden, um die Sicherheit von Fußgängern zu erhöhen.

Öffentlicher Nahverkehr:

Die Anbindung an den ÖPNV soll besonders in den äußeren Stadtteilen des Bezirks (Schnelsen, Stellingen, Lokstedt, Niendorf, Eidelstedt) verbessert werden, damit die Bürger aus diesen Stadtteilen nicht so sehr auf das Auto angewiesen sind. Hierzu stellen sich die Grünen neue Bus- und Bahnverbindungen sowie Fahrradrouten vor.

PKW-Verkehr:

Die Grünen sehen in der hohen PKW-Dichte im Bezirk ein Problem und setzen vor allem auf alternative Verkehrsmittel. Die Grünen fordern Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit für den Verkehr in der Stadt. Die Parksituation soll sich für Anwohner durch die Einführung des Bewohnerparkens und die Schaffung von Quartiersgaragen verbessern. Das Falschparken, das aufgrund von Parkplatzmangel besonders in den inneren Stadtteilen ein Regelfall ist, will die Partei grundsätzlich stärker sanktionieren.

Kultur, Ehrenamt, Freizeit:

Im Bereich Freizeit planen die Grünen neue Sportflächen – gegebenenfalls auch unter Nutzung von Flachdächern großer Gebäude – sowie neue öffentliche Sportgeräte. Die Partei möchte hinsichtlich der Förderung die kleinen und mittleren Sportvereine vermehrt in den Fokus rücken. Soziale Einrichtungen, Bildungsträger und Kultureinrichtungen sollen stärker vernetzt und Schulen als Stadtteilzentren genutzt werden.

Jugend:

Die Grünen planen ein Stadtteilhaus, das auch ein Jugendzentrum beherbergt. Damit Kinder Platz zum Spielen haben, sollen einzelne Straßen auf Antrag von Schulen, Kitas und Anwohnern zeitlich begrenzt für den Autoverkehr gesperrt werden. Der öffentliche Raum soll generell so gestaltet werden, dass er Platz für Kinder bietet. Die Grünen setzen sich für das Kinderfamilienzentrum ein.

Senioren:

Im Stadtteilhaus soll ein Seniorenzentrum entstehen. Weniger Verkehr, breitere Fußwege und wohnortnahe Stadtteilzentren sollen der älteren Bevölkerung zu Gute kommen.

Umwelt und Grünflächen:

Grünflächen:

Die Grünen setzen sich für die Erhaltung sowie Schaffung von Grünflächen ein. In Eimsbüttel soll es mehr Erholungsorte in der Natur geben. Vom Niendorfer Gehege bis in die inneren Stadtteile sollen die Parks miteinander verbunden werden.

Alternative Energien:

Um die Energiewende voranzutreiben, wollen die Grünen bei Neubauten eine Solarpflicht einführen. Wo es technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, sollen Solarzellen oder/und Photovoltaikanlagen auf die Dächer gebaut werden.

Bürgerbeteiligung:

Die Grünen setzen in der Gestaltung des Bezirks stark auf Bürgerbeteiligungen, zum Beispiel bei Umbaumaßnahmen oder der Entwicklung von Verkehrskonzepten.

Sicherheit:

Nicht im Wahlprogramm enthalten. 

Verwaltung:

Nicht im Wahlprogramm enthalten. 

Weitere Maßnahmen:

  • Urban Gardening und öffentliche Dachgärten ermöglichen
  • Schaffung von CoWorking Spaces und FabLabs, Unterstützung bei der Ansiedlung von kleinen Agenturen in Eimsbüttel
  • Bauprojekte für Obdachlose
  • Die Kieler Straße soll zu einem Boulevard ausgebaut und der Verkehr reduziert werden. Für den Bereich um den Eimsbütteler Marktplatz sehen die Grünen eine Umgestaltung vor.

 

Weitere Wahlprogramme für den Bezirk:

Erfahre hier: Wie funktionieren die Bezirkswahlen?

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