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Bezirkswahlen Hamburg Eimsbüttel Wahlprogramm CDU
Das Wahlprogramm der CDU für den Bezirk Eimsbüttel. Logo: CDU
Bezirkswahlen

Das Wahlprogramm der CDU für den Bezirk auf einen Blick

Am 26. Mai werden die Vertreter der Bezirksversammlung Eimsbüttel gewählt. Wir stellen euch die Wahlprogramme der antretenden Parteien vor – hier das Wahlprogramm der CDU.

Von Catharina Rudschies

Für eine Übersicht aller Parteien zum Durchklicken und Vergleichen, klick hier.

Wohnen:

Beim Wohnungsbau setzt die CDU auf eine Mischung von Wohnraum aus allen Preissegmenten. So sollen sozial geförderte, frei finanzierte Wohnungen als auch ergänzende Wohnformen für Senioren, Studenten und Azubis geschaffen werden. Für gut verdienende Fachleute mit Familien fordert die CDU Raum für Einzel- oder Reihenhäuser. Die CDU bevorzugt eine Nachverdichtung gegenüber Großprojekten auf Freiflächen. Wohngebiete aus den 60er Jahren sollen gezielt aufgewertet werden.

Wirtschaft:

Die CDU setzt sich für traditionelle und mittelständische Unternehmen im Bezirk ein. Nachteile für diese Betriebe sollen abgewendet und die Weiterentwicklung ermöglicht werden. Hinsichtlich der Stadtteilzentren wollen die Christdemokraten für eine gestalterische und bauliche Aufwertung sorgen.

Allgemeine Verkehrsinfrastruktur:

Insgesamt setzt sich die CDU für den bestehenden PKW-Verkehr ein. Dieser soll durch die Vernetzung verschiedener Mobilitätssysteme wie P+R-Anlagen, ein guter ÖPNV sowie Carsharing-Angebote, Sammeltaxen oder Bürgerbusse ergänzt werden. Außerdem möchte die CDU die Versorgung mit Elektroladesäulen verbessern.

Radverkehr:

Die Radverkehrsinfrastruktur soll da ausgebaut werden, wo dies nicht auf Kosten des PKW- oder Wirtschaftsverkehrs geschieht. Die CDU sieht für Radfahrer eigene Spuren vor, auf denen weder sie selbst noch Fußgänger gefährdet werden. Zudem setzt sich die Partei für die Schaffung von Abstellanlagen und den Ausbau des „StadtRad“-Angebots ein.

Fußgängerverkehr:

Um den Zustand der Gehwege zu verbessern, soll es nach den Christdemokraten einen Sanierungsplan geben. Die Instandsetzung und Reparatur soll immer vor dem Neubau Vorrang haben.

Öffentlicher Nahverkehr:

Um den ÖPNV attraktiver zu machen, fordert die CDU ein einfaches und günstigeres Tarifsystem. Zudem setzen sie sich für ein zuverlässiges, sicheres und sauberes Angebot an Bussen sowie S- und U-Bahnen ein. Während der Woche soll das Nachtangebot ausgeweitet und die Taktfrequenzen verkürzt werden. An Bahnhöfen können sich die Christdemokraten Überwachungstechnik oder Sicherheitspersonal vorstellen.

PKW-Verkehr:

Die CDU stellt sich klar gegen eine Reduzierung des PKW-Verkehrs. Bei Neubauvorhaben sollen Quartiers- und Tiefgaragen mehr Fläche schaffen und die Stellplatzabgabe wieder verpflichtend sein.

Kultur, Ehrenamt, Freizeit:

Vereine und Initiativen sollen mit Geld, Räumlichkeiten und bei Veranstaltungen unterstützt werden. Zudem möchte die CDU die Infrastruktur für Sportvereine durch Hallen, Sportplätze oder Erweiterungen der Nutzungszeiten verbessern. Abseits von Vereinen plant die CDU, für Angebote wie Laufstrecken, Trainingsgeräte und Wanderwege zu sorgen.

Jugend:

Die CDU will Schulwege sicherer machen.

Senioren:

Alle Gebäude sowie Verkehrswege sollen laut CDU in Zukunft barrierefrei sein. Zudem sollen Angebote zur körperlichen sowie geistigen Beschäftigung für Senioren geschaffen werden.

Umwelt und Grünflächen:

Grünflächen:

Die CDU setzt sich für eine “Balance zwischen gewollter Akzeptanz von Verkehr, Lärm oder ereignisbedingten Einschränkungen und Freizeit bzw. Umwelt” ein. Bestehende Grünanlagen sollen geschützt und erhalten, einige auch erweitert und vergrößert werden. Die Christdemokraten setzen sich für einen konsequenten Ersatz von gefällten Bäumen ein.

Alternative Energien:

Nicht im Wahlprogramm enthalten. 

Bürgerbeteiligung:

Grundsätzlich unterstützt die CDU Bürgerbeteiligung, “sofern die Suche nach Kompromissen konstruktiv ist”, heißt es im Programm. Beteiligung muss laut den Christdemokraten klar und transparent sein.

Sicherheit:

Die CDU fordert eine SOS-Truppe für Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit. Verstöße sollen drastisch bestraft werden. Um die Kriminalität einzudämmen, sieht sie zudem eine flächendeckende Präsenz der Polizei für sinnvoll. Eine gezielte Überwachung und Kontrolle von gefährdeten Bereichen soll hier ergänzend eine Rolle spielen. Dunkle Bereiche müssen laut der CDU besser beleuchtet werden.

Verwaltung:

Serviceleistungen der Kundenzentren sollen zunehmend auch digital und flexibel zur Verfügung stehen. Zudem will die CDU in den Stadtteilen ohne Kundenzentren Automaten für Antragstellungen, Formulare und Informationen aufstellen, damit ein Mindestservice gewährleistet ist.

Weitere Maßnahmen:

  • Die CDU fordert ein effektives Baustellenmanagement.
  • Sie setzt sich für die Einrichtung eines naturkundlichen Museums im Bezirk ein.

Weitere Wahlprogramme für den Bezirk:

Erfahre hier: Wie funktionieren die Bezirkswahlen?

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