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Der Parkplatz vor der "Kaifu-Lodge" ist abends oft voll. Auf die Tiefgarage des benachbarten Krankenhauses wollen Autofahrende kaum ausweichen.
Der Parkplatz vor der "Kaifu-Lodge" ist abends oft voll. Auf die Tiefgarage des benachbarten Krankenhauses wollen Autofahrende kaum ausweichen. Foto: Jacob Gehring
Verkehr

Verkehrschaos vor „Kaifu-Lodge“: Zur Feierabendzeit wird es eng

Vor dem Fitnessstudio an der Bundesstraße kommt es fast jeden Abend zu Stau. Was die Nutzung des Parkplatzes damit zu tun hat.

Von Jacob Gehring

Wenn es dunkel wird, füllt sich die Bundesstraße. Passanten und Nachbarn bietet sich vor der Kaifu-Lodge nahezu täglich dasselbe Bild: Vor dem Parkplatz des Sport- und Wellnessclubs bildet sich eine lange Schlange an wartenden Autos.

Die Fahrzeuge blockieren die Straße, ein Durchkommen ist kaum möglich. In der Nachbarschaft sorgt das tägliche Verkehrschaos zur Feierabendzeit für Unmut.

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„Kaifu-Lodge“: Anwohner fühlen sich gestört

„Es nervt tierisch“, schreibt ein Anwohner in den sozialen Medien. „Bitte nicht hupen, wenn es nicht weitergeht!“, ein anderer. Wieder andere fragen sich, warum die Mitglieder des Fitnessstudios überhaupt mit dem Auto anreisen müssen, wo doch der Bus direkt vor der Tür hält.

Beim Vor-Ort-Besuch der Eimsbütteler Nachrichten in der vergangenen Woche bestätigt sich das allabendliche Szenario: Autofahrende beginnen zu hupen, weil sie nicht an der Schlange wartender Fahrzeuge vorbeikommen. Diese stehen die Bundesstraße hinunter bis weit über die Brücke über den Isebekkanal hinaus, fast bis zum Schulweg. Die Abbiegespur, die zum Parkplatz führt, reicht für die Autos nicht aus.

Vor dem Parkplatz der "Kaifu-Lodge" kommt es abends häufig zu Staus auf der Bundesstraße. Die Anwohner beschweren sich über Lärmbelästigung durch hupende Autos.
Vor dem Parkplatz der „Kaifu-Lodge“ kommt es abends häufig zu Staus auf der Bundesstraße. Foto: Jacob Gehring

Parkplätze für entfernt wohnende Mitglieder

Bei der Kaifu-Lodge ist man sich des Problems grundsätzlich bewusst. „Abends, nach Feierabend, wird es auf den Straßen in Hamburg generell voll, der Verkehr staut sich“, sagt Carola Kippenberger von der Kaifu-Lodge. Die Problematik hinsichtlich freier Parkplätze habe sich seit der Änderung der Anwohner-Parkplatzpolitik in der Stadt verschärft. 

Ein Großteil der Mitglieder bevorzuge es, den Weg zur Kaifu-Lodge mit Fahrrad, Bus und Bahn oder eben zu Fuß zurückzulegen, so Kippenberger weiter. „Aber besonders in der kalten und nassen Jahreszeit ziehen viele die Nutzung des Autos vor, trotz der guten Anbindung an den öffentlichen Bus- und Bahnverkehr.“ Dabei sei der Parkplatz hauptsächlich für Mitglieder gedacht, die aus weiter entfernten Gebieten kommen und daher auf das Auto angewiesen sind. 

„Kaifu-Lodge“ will Fahrradfahren fördern

Um die Verkehrssituation vor dem Fitnessstudio zu entspannen, veranstalte man regelmäßig spezielle Aktionen, die das Fahrradfahren attraktiver machen sollen. So biete man neben Fahrradcodierungen und -reparaturen auch Vergünstigungen beim Fahrradkauf, Fahrradständer und eine Reparaturstation an.

Darüber hinaus hätten Mitglieder die Möglichkeit, ab 17:30 Uhr zum Sondertarif im benachbarten Parkhaus zu parken.

Bis zu 40 Minuten Wartezeit

Wer aber sind die Leute, die trotz dieser Angebote mit dem eigenen Auto zur Kaifu-Lodge fahren und vor der Einfahrt auf einen freien Parkplatz warten – teilweise bis zu 40 Minuten? Es sind Leute wie Chantal. „Die Wartezeit muss man eben einplanen. Ich bin heute extra früher losgefahren“, sagt sie. 

Die anderen, die an diesem Abend in der Autoschlange vor dem Parkplatz warten, geben an, sie würden normalerweise mit dem Fahrrad anreisen. Allerdings seien sie aus Zeitgründen, dem Wetter oder da die Kaifu-Lodge auf dem Arbeitsweg liege, dann doch mit dem Auto gekommen.

Mitglieder erwarten Parkplatz-Nutzung

Das benachbarte Krankenhaus-Parkhaus ist für viele der Befragten keine Alternative. „Die Mitgliedsbeiträge sind eh schon so hoch. Da erwarte ich schon, dass ich den Parkplatz nutzen kann“, findet beispielsweise Nele.

Stattdessen haben die Wartenden verschiedene Ideen, wie man die Situation verbessern könnte. Man könne die Abbiegerspur verlängern, wodurch der Verkehr auf der Brücke entlastet werde, meint Sven. Weiter appelliert er an die Geduld der anderen Verkehrsteilnehmer und bittet sie, nicht zwingend zu hupen.

Kostenlose Parkhäuser wären Lösung

Andere nehmen auch die anderen autofahrenden Mitglieder in die Pflicht. So kann Phillip nicht verstehen, warum die Autos vorne in der Schlange teilweise drei bis vier Meter Platz zwischen den Fahrzeugen hielten. „Fahrt doch einfach einen Meter ran, dann würde niemand mehr auf der Straße stehen“, ärgert er sich. 

Bei einer anderen möglichen Lösung waren sich fast alle einig: Wenn die anliegenden Parkhäuser kostenlos für Mitglieder wären, dann würde es keinen Stau mehr geben.


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