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Kaifu-Lodge. Foto: Kaifu-Lodge
Foto: Kaifu Lodge
Film

Kaifu meets Abaton: „TOMORROW – Die Welt ist voller Lösungen“

Die Kaifu-Lodge zeigte ihren Mitgliedern im Abaton die Umwelt-Doku „TOMORROW“. Der Film zeigt Lösungsvorschläge gegen den Klimawandel. Gast des Abends war der UN-Botschafter Dirk Steffens.

Von Monika Dzialas

Am Donnerstagabend lud die Kaifu Lodge ihre Mitglieder in den großen Saal des Abaton-Kinos ein, um gemeinsam die Umwelt-Dokumentation „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ zu schauen. Zu Gast war außerdem der „Terra X“-Moderator und UN-Botschafter Dirk Steffens.

Komfortzone verlassen

Mit Müsliriegel und Willkommens-Drink ausgestattet, strömten alle Interessierten in den Kinosaal. Dort angekommen, begrüßten die Mitarbeiter der Kaifu das Publikum. Hinter dem auf den ersten Blick für ein Fitnessstudio ungewohnten Format steckt das Umweltbewusstsein des Trainingszentrums.

Der Wunderbaum. Foto: Anna H.-Stein

Straßenbaum-Initiative: „Mein Baum – Meine Stadt“

Wirtschaftsunternehmen spenden für die Aktion "Mein Baum - Meine Stadt" auch in Eimsbüttel. Mit der neuen Initiative machen sie sich für die Nachpflanzung von Bäumen stark. In einem Interview spricht Jan Dube von der Behörde für Umwelt und Energie über die Baumkampagne.

„Wir sind nicht nur eine Muckibude, sondern auch ein Ort, an dem man durch den Sport aus seiner Komfortzone herauskommt“, äußert sich die Trainerin Solveig Schlüter über ihr Anliegen. Für sie ist ein Gleichgewicht in der Natur eng verbunden mit einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Körper und Geist.

Eine Reise um die Welt

Um die Welt klimafreundlicher zu gestalten, müssen wir mit unseren unbewussten Gewohnheiten brechen und nach neuen Lösungen suchen. Genau das machten auch die am Filmprojekt beteiligten Schauspieler und reisten dafür durch zehn verschiedene Länder.

Die Crew um den Aktivisten Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent besuchte verschiedenste Persönlichkeiten, denen ein nachhaltiger Lebensstil ein wichtiges Anliegen ist.

Umdenken ist nötig

Der vor zwei Jahren erschienene Film beleuchtet in fünf Kapiteln Menschen und ihre Lösungsansätze, um sich dem Klimawandel entgegenzustellen. Dabei zeigen die Produzenten, dass lokale landwirtschaftliche Methoden und alternative Energiegewinnung genauso wichtig sind wie ein Umdenken im wirtschaftlichen und politischen System. Doch auch der Bildungsaspekt darf nicht unbeachtet bleiben.

Die Graffiti-Künstler posieren vor ihrem Werk: Albert Dietrich (19), Michael Fritz von der Initiative Viva con Agua, Onno Delius (19) und Lasse Bork (18). Foto: Leon Battran

XXL-Graffiti: Junge Graffiti-Künstler verschönern Kaifu-Lodge

Drei junge Graffiti-Künstler aus der Sternschanze haben die Rückwand des Kaifu-Lodge-Gebäudes mit farbigen Motiven besprüht. Am Donnerstag wurde die Wand der Öffentlichkeit präsentiert. Das Projekt ist das Ergebnis einer Kooperation des ETV mit der Millerntor-Gallery und Viva con Agua.

Aus diesem Grund besuchten die Filmemacher einen finnischen Schuldirektor, der das offene und vielfach positiv bewertete Schulsystem Finnlands vorstellte.

Dass nicht immer nach einer globalen Lösung gesucht werden muss, wird bei dem Besuch eines kleinen indischen Dorfes deutlich. Der Bürgermeister stimmt sich mit seinen Bürgern über alle Vorhaben ab und gibt ihnen dadurch die Möglichkeit, ihre Umgebung aktiv mitzugestalten. Diese und zahlreiche andere Initiativen weltweit werden in der zweistündigen Dokumentation gezeigt.

Das Abaton Kino am Allende Platz Foto: vierfotografen

Filmreife Auszeichnung

Am Montagabend wurden dreizehn Hamburger Kinos mit den Hamburger Kinopreisen gewürdigt. Unter ihnen befindet sich auch das Abaton, das die höchste Auszeichnung im Wert von 15.000 Euro erhielt.

Ein Film, der gute Laune macht

Trotz gefährdender Prozesse des Klimawandels als Film-Grundlage, wird dem Zuschauer die Inspiration zum Handeln mit auf den Weg gegeben. Dirk Steffens meinte diesbezüglich: „Ich mag den Film, weil er gute Laune macht. Er bringt Lösungen und man kann eine Menge lernen. Es geht darum, dass wir auf lokaler Ebene die Probleme angehen.“

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