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Eine dichtere Taktung der U-Bahn-Linie 3 ist geplant. Foto: Anja von Bihl
Nahverkehr

Öffentliche Verkehrsmittel werden ausgebaut

Der Ausbau des Nahverkehrs in Hamburg ist beschlossen. Auch für Eimsbüttel gibt es Pläne, die oft überfüllten U-Bahnen und Busse zu entlasten. Dabei soll vor allem die Taktung dieser Verkehrsmittel verdichtet werden.

Von Alicia Wischhusen

„Der öffentliche Nahverkehr ist die Lebensader unserer Stadt“, sagt Ole Thorben Buschhüter, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft. Aufgrund dessen soll das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel künftig schneller und angenehmer gestaltet werden. Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember sollen Teile des Vorhabens umgesetzt werden.

Was der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel für Eimsbüttel bedeutet

Geplant ist eine Erweiterung der öffentlichen Verkehrsmittel in ganz Hamburg. Konkret für Eimsbüttel bedeutet das unter anderem eine dichtere Taktung der U-Bahn-Linie 3. Künftig sollen die Bahnen dieser Linien mindestens alle 3 1/2 Minuten verkehren.

Zu Stoßzeiten sieht der Plan sogar vor, dass Züge alle 2 1/2 Minuten fahren und tagsüber und am Abend in voller Länge verfügbar sind. Auch eine neue U-Bahn-Linie ist für Eimsbüttel geplant.

Steht hier schon bald ein Wohnhaus? Die SAGA plant ihr Grundstück an der Lappenbergsallee nachzuverdichten. Foto: Max Gilbert

SAGA plant 50 neue Wohnungen in Eimsbüttel

Die SAGA plant mitten in Eimsbüttel 50 neue Wohnungen zu bauen. Im Zuge der Nachverdichtung könnten ein Gewerbebau abgerissen und zahlreiche Bäume gefällt werden.

Aber nicht nur auf das U-Bahn-Netz wirkt sich das Vorhaben aus. Des Weiteren ist eine „Metrobus-Garantie“ geplant, was bedeutet, dass Busse aus und in die Innenstadt mindestens alle 10 Minuten fahren sollen.

Hochbahn verzeichnet steigende Fahrgastzahlen

Aufgrund der steigenden Fahrgastzahlen müsse eine Erweiterung stattfinden, teilt die Hochbahn mit: „Die Einwohnerzahlen steigen, der Wohnungsbau geht voran, und es entstehen neue Arbeitsplätze. Immer mehr Menschen nutzen Busse und Bahnen.“

Um den Fahrgästen dennoch einen größtmöglichen Komfort bieten zu können, müsse man die öffentlichen Verkehrsmittel ausbauen.

Auch Hamburgs Bürgermeister sieht eine Notwendigkeit

Dieser Ausbau sei auch  zwingend notwendig, um die Attraktivität der Stadt künftig zu erhalten, betonte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher, bei einem Bürgergespräch in Eimsbüttel. „Es muss Spaß machen, mit der U-Bahn zu fahren“, sagte Tschentscher.

Finanziert wird das Vorhaben vom Senat mit 19 Millionen Euro.

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