Anzeige
Aktualisiere Standort ...
Standort konnte nicht ermittelt werden. Aktiviere deine Standortfreigabe.
Standort wurde erfolgreich ermittelt.
Auf dem "Platz ohne Namen" wird getauscht - ein neues Tauschhaus soll hier bald stehen. Foto: Anja von Bihl
Nachbarschaftlich

Tauschhaus am Platz ohne Namen

Ein neues Tauschhaus soll Anwohnern rund um den „Platz ohne Namen“ die Gelegenheit geben, gebrauchte Gegenstände untereinander zu tauschen.

Von Margarita Ilieva

Auf dem „Platz ohne Namen“ an der Grenze zwischen Eimsbüttel und Altona soll demnächst ein Tauschhaus aufgebaut werden. Das Nachbarschaftsprojekt wird in Eigeninitiative umgesetzt: Anwohner rund um den Platz übernehmen die Gestaltung der Fläche.

Des einen Müll ist des anderen Schatz

Das Nachbarschaftsprojekt will einen Tauschkreislauf ins Leben rufen. Anwohner können Gegenstände, die keinen Gebrauch mehr im Haushalt finden, diese anderen zur Verfügung stellen.

In dem zwei mal zwei Quadratmeter großen Tauschhaus kann sich jeder bedienen oder selbst Dinge verschenken. Dadurch soll das Entsorgen von noch brauchbaren Dingen auf dem „Platz ohne Namen“ reduziert werden.

Finanzierung von zwei Stellen

Der Weg bis zum Aufstellen des Tauschhauses sei nicht ganz einfach gewesen, teilt die Initiatorin und Verantwortliche für das Projekt Claudia Barenthien mit: „Die Genehmigung für das Tauschhaus war eine Frage der Bezirkspolitik. Seit Januar haben wir aber endlich die Erlaubnis.“

Die Zukunft des Projekts hänge auch finanziell vom Bezirksamt Altona ab, denn dieses soll die Kosten für den Bau durch einen Sonderzuschlag übernehmen.

Warten auf die Finanzierung

„Aktuell warten wir auf die endgültige Zusage zur Finanzierung“, so Frank Morgenstern, Verantwortlicher für den finanziellen Teil des Projekts.

Platz ohne Namen mit „Nachtisch“

Auf dem Platz ohne Namen gibt es jetzt einen Tisch mit Namen: „Nachtisch“. Hierher kann man Sachen bringen, die man selbst nicht mehr braucht, aber jemand anderes vielleicht gebrauchen kann.

„Wir hoffen, dass das Tauschhaus bis Ende Mai fertiggestellt und bei Grill und Kuchen eingeweiht werden kann“, erklären die Initiatoren, die sich freiwillig am Projekt beteiligen.

„Das Bezirksamt Altona unterstützt viele Projekte zur Entwicklung der Platzkultur und ist im Allgemeinen sehr kooperativ. Leider sieht es beim Bezirksamt Eimsbüttel anders aus“, fügt Morgenstern hinzu.

Gemeinsame Verantwortung

„Man braucht mehr Leute, die sich darum kümmern“, erklärt Barenthien und ruft noch mehr Freiwillige auf, die das Leben auf der gemeinsamen nachbarschaftlichen Fläche zusammen gestalten.

Unterstützung wird noch bei der Betreuung des Tauschhauses benötigt: „Durch Gespräche mit dem Bezirk wurde deutlich, dass ein großes Problem die Vermüllung ist. Es ist wirklich unglaublich, was einige Menschen rund um Tauschhäuser hinterlassen“, teilt Barenthien mit, „hier muss man öfter nach dem Rechten sehen“.

Eimsbüttel+

Weiterlesen

Das Coronavirus in Hamburg: Wir informieren euch über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen für Eimsbüttel.

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich heute auf neue Regeln zur Eindämmung der Pandemie geeinigt. Sie treten am 2. November in Kraft.

In Eimsbüttel haben in der Nacht zum Dienstag zwei Autos gebrannt – weitere wurden beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Das Inklusionunternehmen „Osterkuss“ liefert Catering aus – dann lässt Corona die Umsätze einbrechen. Mit ihrem neuen Projekt „Futterluke“ bringen sie ihr Essen jetzt aus dem Fenster an die Gäste.

-
Neu im Stadtteilportal
Heemann

Eppendorfer Weg 159
20253 Hamburg

Eimsbüttel+

30 Tage für 0,00 €

Dein Premium-Journalismus für Eimsbüttel.

Jetzt kostenlos testen