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GROW Hamburg Protest Grünen Büro Linke Aktivisten
Zwei Plakate brachten die Aktivisten an die Grünen Geschäftstelle an. Foto: Twitter: GROW
Protest

Eimsbüttel: Linke Aktivisten plakatieren Grüne Geschäftsstelle

Unbekannte haben vor der Grünen-Geschäftsstelle Protestplakate angebracht. Sie kritisieren die Aussagen von Katharina Fegebank zu den Polizeieinsätzen am 1. Mai.

Von Lukas Görlitz

Linke Aktivisten haben heute Morgen die Geschäftsstelle der Grünen Eimsbüttel in der Methfesselstraße plakatiert. Ein Video davon veröffentlichten die Unbekannten auf Twitter. „Bündnis 90 Die Lügen“ steht auf den Plakaten. Darüber wird Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank zitiert: „Jeder hat das Recht, seine Meinung zu sagen und gegen die Politik in diesem Land zu protestieren.“

Die Demonstranten kritisieren damit Fegebanks Äußerung bezüglich der Auseinandersetzungen am 1. Mai.

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Kritik für Fegebank

“So etwas passiert – das gehört zur freien Meinungsäußerung”, kommentierte Kreisvorsitzende Gabriele Albers die Protest-Aktion vor ihrem Büro. Am frühen Morgen brachten die in weißen Schutzanzügen gekleideten Aktivisten die Plakate an, bis zum Mittag hatte das Grünen-Team diese bereits wieder entfernt.

Hintergrund der Plakatierung waren die Vorfälle am 1. Mai und die daraus resultierende Debatte: Trotz Corona-bedingtem Versammlungsverbot kam es am Samstag zu Demonstrationen in Hamburg – auch an der Haltestelle Schlump und im Schanzenpark. Linke Teilnehmer gingen mit Eisenstangen auf Polizisten los oder zündeten Feuerwerkskörper. Fegebank verurteile den Einsatz von Gewalt und stellte sich damit hinter die Polizei. Diese wiederum ging mit Wasserwerfern gegen Demonstranten an der Roten Flora vor. Mehrmals setzten Beamte große Gruppen von Demonstranten fest.

„Gruppe für den organisierten Widerspruch“

Die Demonstranten vor dem Grünen Büro sind Mitglieder der „Gruppe für den organisierten Widerspruch“ (GROW Hamburg). Sie kommentierten Fegebanks Aussagen als eine „Farce“. Die Gruppe versammelt sich regelmäßig zusammen mit der Antifa, um gegen Polizeigewalt, Corona-Leugner oder Antisemitismus zu demonstrieren.

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Am Donnerstag wurden weitere Stützpfeiler in der Methfesselstraße 80 angebracht – diesmal in der Wohnung des letzten Mieters. Dieser kann die Maßnahmen nicht nachvollziehen.

In der Osterstraße eröffnet ein „Nadi-Markt“. Wo früher „Schuhkay“ war, wird es fortan orientalische Produkte geben.

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