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Auf dem Isebekkanal schwimmt seit vergangener Woche ein Ponton. Was die Bauarbeiten zu der neuen Bahninie U5 damit zu tun haben.
Auf dem Isebekkanal schwimmt seit vergangener Woche ein Ponton. Foto: Jacob Gehring
ÖPNV

Was ein Ponton auf dem Isebekkanal mit der U5 zu tun hat

Auf dem Isebekkanal auf Höhe der Hoheluftbrücke schwimmt seit vergangener Woche ein großer Ponton. Die Hintergründe.

Von Jacob Gehring

Wer derzeit am Isebekkanal entlanggeht, sieht dort mitten auf dem Wasser seit vergangener Woche einen knapp 20 Meter langen und sechs Meter breiten Ponton. 

Was steckt dahinter?

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Vom Ponton aus wird gebohrt

Der Ponton unweit der Hoheluftbrücke hängt mit dem Bau der neuen U-Bahn-Linie 5 zusammen. Die Linie wird dort entlangführen und eine Haltestelle erhalten.

Wie Lena Steinat von der Hamburger Hochbahn auf Anfrage der Eimsbütteler Nachrichten erklärt, starten im Laufe dieser Woche die Baugrunderkundungen an der Hoheluftbrücke. „Das Besondere in diesem Fall ist, dass die Bohrungen im Isebekkanal, also vom Wasser aus, durchgeführt werden.“

Keine Lärmbelästigung für Anwohner

Diese Maßnahmen seien deshalb notwendig, um fundierte Erkenntnisse über die örtlichen Bodenbeschaffenheiten zu sammeln, so Steinat weiter. Dabei werden in bis zu 50 Metern Tiefe Bohrproben entnommen und anschließend ausgewertet. In der Folge entscheidet sich auf Grundlage der Ergebnisse, welche Materialien und Geräte beim Bau der neuen U-Bahn-Station zum Einsatz kommen.

Der Isebekkanal wird aus Sicherheitsgründen für die Öffentlichkeit gesperrt bleiben, bis die Bohrarbeiten Ende März abgeschlossen sind. Weitere Einschränkungen soll es für die Anwohnenden nicht geben. Auch mit außergewöhnlichem Lärm sei in der Regel nicht zu rechnen, beruhigt Steinat.

Vorbereitungen für Bau der U5

An der Hoheluftbrücke soll ein Knotenpunkt zwischen der geplanten Linie U5 und der U3 entstehen. Im vergangenen Jahr haben die Bauvorbereitungen für Hamburgs neuste U-Bahn-Linie in Barmbek begonnen. Nun gehen die Vorbereitungen auch in Eimsbüttel los.

Zwischen der Universität Hamburg im Grindelviertel und der Haltestelle Hagenbecks Tierpark sind nach Angaben der Hochbahn im Laufe des kommenden halben Jahres an verschiedenen Stellen Probebohrungen geplant. Betroffen sind insgesamt 120 Stellen in den Gebieten um das UKE in Eppendorf, der Hoheluftbrücke und der Vogt-Wells-Straße.


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