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fullscreen Mit dem Rad auf der Veloroute 2
"Wat Mutt, Datt Mutt". Von der Notwenigkeit eines Radwegnetzwerkes. Foto: Monika Dzialas

Fahrradstadt Hamburg

Mit dem Rad auf der Veloroute 2

Bis 2020 soll ein 280 km langes Netz von Velorouten quer durch Hamburg entstehen. Anfang März haben die Bauarbeiten für die Veloroute 2 in der Weidenallee begonnen.

schedule Lesezeit ca. 2 min.

Die Anfang März gestarteten Bauarbeiten in der Weidenallee sind wohl kaum zu übersehen. Grund hierfür ist der Ausbau der Veloroute 2 zwischen Christuskirche und S-Bahn Sternschanze. Bis November wird es zwischen Christuskirche und der S-Bahn-Station Sternschanze zu Verkehrseinschränkungen kommen.

Vom Rathaus bis nach Eidelstedt

Die Velorouten sind ein von der Stadt festgelegtes Netz von Fahrradwegen durch das Hamburger Stadtgebiet. Insgesamt 14 dieser Strecken mit insgesamt etwa 280 Kilometern sollen bis 2020 gebaut werden. Auf der elf Kilometer langen Veloroute 2 sollen Fahrradfahrer in rund 35 Minuten vom Rathaus über die Osterstraße bis hin zum Eidelstedter Einkaufszentrum gelangen können.

Sichern und Verbinden

Um sich von einem gewöhnlichen Radweg zu unterscheiden, muss eine Veloroute bestimmte Standards erfüllen. Dazu zählt zum einen eine besondere Sicherheit für Fahrradfahrer im Verkehr. Zum anderen sollen die Alltags-Fahrradrouten für eine verbesserte Verbindung der Stadtteile sorgen.

Fließender Verkehr

Anlass für die Planung des Streckennetzes sei der schlechte Zustand der bisherigen Radwege gewesen, geht aus dem Bericht des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer hervor. Um die Routen für viele Fahrräder nutzbar zu machen, ist eine Ausbesserung der Unebenheiten unumgänglich.

Der Landesbetrieb betont dabei auch, das Ziel sei es “eine durchgängige, möglichst geradlinige Befahrbarkeit der Radverkehrsanlagen herzustellen und dem Radverkehr eigene, ausreichend breite Bewegungsräume zur Verfügung zu stellen.”

35 Millionen Euro für Radverkehrsnetz

Zudem sollen Radfahrer demnächst neben den Autos die Fahrbahn nutzen und auf dieser einen eigenen Fahrstreifen erhalten. Durch diese Maßnahme will der Landesbetrieb die Gefährdung von Fußgängern durch die Begegnung mit dem Radverkehr zu vermeiden. Darüber hinaus soll so auch ein fließender Verkehr ermöglicht werden.

Finanziert wird das von der Verkehrsbehörde als “Rückgrat des Radverkehrsnetzes” bezeichnete Velorouten-System aus Bundes- und Landesmitteln. Für das Ziel, “den Radverkehr zu steigern”, stehen 35 Millionen Euro zur Verfügung, berichtet der Sprecher der Behörde Dominic Völz.

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