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David Lebuser ist mit dem Skatepark in der Lenzsiedlung zufrieden.
David Lebuser ist „Rolliskater" und hat an den Planungen für den Skatepark in der Lenzsiedlung mitgewirkt. Foto: Valentin Hillinger
Eröffnung

Neuer Skatepark in der Lenzsiedlung eröffnet

Der Skatepark in der Lenzsiedlung wurde erneuert. Jetzt feierte der „Lenzsiedlung e.V.“ die Eröffnung – mit vielen kleinen und großen Gästen.

Von Valentin Hillinger

Die Skater sind in die Lenzsiedlung zurückgekehrt. Ihre Heimat: Der Skatepark an der Julius-Vosseler-Straße, den das Wohnungsunternehmen SAGA und die Stadt Hamburg für eine halbe Million Euro saniert und neu gestaltet haben.

In dieser Woche feierte der Lenzsiedlung e.V. die Eröffnung der Anlage. 

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Barrierefreier Skatepark

Einer, der an der Planung mitgewirkt hat, ist David Lebuser. Er ist „Rolliskater“, kurz für Rollstuhl-Skater. Mit seinem Verein Sit’n’Skate bringt er Kindern im Rollstuhl das Skaten bei. 

Sein Fokus bei der Gestaltung des Skateparks lag auf der Barrierefreiheit. Die Anlage sollte für möglichst alle zugänglich sein. Rollstuhlfahrer etwa brauchen eine Rampe, mit der sie aus dem schalenförmigen Park wieder herausfahren können. Lebuser freut sich über das Ergebnis. „Ein Best-Practice-Beispiel“, nennt er den erneuerten Park. Die Anlage sei ein Vorbild für andere Projekte, sagt er. 

Neuer Treffpunkt für die Nachbarschaft

Zufrieden ist auch Christopher Graham. Er ist selbst gerne auf dem Skateboard unterwegs. Mit seinem Verein Skateboard e.V. bringt er den Skatern von morgen bei, wie sie mit dem Brett unter den Füßen umgehen müssen. Sein Ziel ist es nicht, Profis auszubilden, sondern die Gemeinschaft in den Stadtteilen zu stärken.

„Ein Skatepark ist ein kommunaler Mittelpunkt“, sagt er. Die Freiluftanlage biete den Jugendlichen aus dem Viertel eine niedrigschwellige, unverbindliche Möglichkeit, sich zu bewegen. 

Skatepark nicht nur für Nachbarn

Das betont auch Ralf Helling. Er macht mit seinem Verein Lenzsiedlung e.V. den Bewohnern der Wohnsiedlung Freizeit- und Gemeinschaftsangebote. Den Skatepark sieht er als neuen Treffpunkt.

Hier würden nicht nur unmittelbare Nachbarn, sondern auch Menschen aus anderen Vierteln aufeinander treffen. „So kann ein Brückenschlag gelingen.“ 

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Weitere Informationen
Auf Instagram freut sich die Skate-Community über die erneuerte Anlage.

Gute Stimmung bei der Eröffnung

Die bisherigen Rückmeldungen zum Park seien positiv, erzählt Helling, der viel mit den Anwohnerinnen und Anwohnern im Austausch steht. Dieses Bild bestätigte sich auch vor Ort bei der Eröffnung. 

Viele Familien sind gekommen, Eltern sitzen in mitgebrachten Campingstühlen und unterhalten sich. Kinder und Jugendliche probieren sich an den Rampen aus. Im Hintergrund laufen Hip-Hop-Beats. Ein Eiswagen versorgt die Menschen mit Eiscreme. 

„Die Kids entscheiden“

Das Ziel, so Helling, sei ein Skatepark, der für Profis und Anfänger gleichermaßen geeignet sei. David Lebuser ist zuversichtlich, dass der Plan aufgegangen ist. 

Bald will er mit seiner „Rolliskate“-Gruppe die Anlage testen. Er als Profi komme mit vielem klar. Ob der Park wirklich gelungen ist, müssten andere entscheiden: „Die Kids haben das letzte Wort“, sagt er lachend. 


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