Von der Grundschule bis zum Abitur
Lernen und Spielen in der Ganztagsschule Vizelinstraße. Foto: Anja von Bihl
Schuljahresstatistik

Von der Grundschule bis zum Abitur

Die Schulbehörde veröffentlichte die Zahlen für das Schuljahr 2016/17. In Eimsbüttels Schulen gab es mehr Schüler als im Vergleich zum Vorjahr. Zudem absolvierten mehr Schüler ihre Schullaufbahn mit einem erfolgreichen Abschluss.

Wie familiär und kinderreich Eimsbüttel ist, äußert sich unter anderem an den Schülerzahlen. Von den 195.176 Schülern in Hamburg besuchten 25.395 im Schuljahr 2016 bis 2017 die verschiedenen Schulformen im Bezirk. Damit konnte ein Plus von 446 Schülern verzeichnet werden.

Start auf der Schullaufbahn

Insgesamt werden in Eimsbüttel 1.092 Kinder in der Vorschule auf das schulische Lernen vorbereitet. Während die Anzahl an Grundschülern von etwa 8.250 auf knapp 8.400 leicht angestiegen ist, ging die Schülerzahl auf den erweiterten Grundschulen leicht zurück. Aus den Zahlen geht somit hervor, dass das klassische Modell der vierjährigen Grundschule stärker genutzt wird, als die in Grund- und Unterstufe gegliederte Schulform, in der Kinder jahrgangsübergreifend lernen können.

Stadtteilschulen und Gymnasien hingegen verzeichneten im vergangenen Schuljahr einen Zuwachs an lernenden Heranwachsenden. In Eimsbüttels Stadtteilschulen gingen 5.906 Jugendliche gemeinsam den Weg bis mindestens zum Hauptschulabschluss und maximal zum Abitur. Über 9.700 Schüler verfolgten auf Eimsbüttels Gymnasien das Ziel der allgemeinen Hochschulreife.

Im Ziel der Schullaufbahn

Von den über 25.000 Schülern im Bezirk beendeten 2.103 ihre Schullaufbahn. Davon gingen nur 42 Schüler ohne einen Abschluss ab. Im Vergleich zum vorangegangenen Schuljahr konnte diesbezüglich ein Rückgang festgehalten werden. Nahezu konstant blieb die Zahl derer, die ihre Schulzeit mit einem Realschulabschluss, der Fachholschulreife oder dem Abitur beendeten.

Im Ganzen absolvierten 309 die Abschlussprüfungen der zehnten Klasse. Während 1.396 Schüler die allgemeine Hochschulreife erreichten, machten 68 junge Erwachsene ein Fachabitur. Im Gegensatz dazu stieg die Zahl der Hauptschulabsolventen von 214 auf 288 an.

Dem Anstieg der Schülerzahl entsprechend stieg auch die Zahl der Lehrer leicht an. Mit insgesamt 545 Lehrern ist das Personal in den Grundschulen am Höchsten, dicht gefolgt von 536 Gymnasiallehrern. An den Stadtteilschulen in Eimsbüttel unterrichteten rund 480 Lehrende.

Vom Spielen und Lernen

Rund 86 Prozent der Grundschüler in den Eimsbütteler Stadtteilen nehmen zudem das Ganztagsangebot ihrer Schulen wahr. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen werden die Kinder auch nach dem Unterrichtsende betreut und können in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften aktiv werden.

In der Max-Träger-Schule, der Schule in der Molkenbuhlstraße und in der Lutterothstraße werden sogar alle Schüler ganztägig betreut. Die geringste Beteiligung gibt es in den Ganztagsschulen im Turmweg und im Bindfeldweg mit nur knapp drei Viertel der Schüler.

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