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Bei einer Veranstaltung am Mittwoch konnten sich Anwohner über den Ist-Zustand im Eppendorfer Weg austauschen. Foto: Julia Haas
Bei einer Veranstaltung am Mittwoch konnten sich Anwohner über den Ist-Zustand im Eppendorfer Weg austauschen. Foto: Julia Haas
Bürgerbeteiligung

Eppendorfer Weg wird umgestaltet – die Nachbarschaft macht mit

Unsichere Radwege, gefährliche Einmündungen: Wo es im Eppendorfer Weg hakt, wissen vor allem die Anwohner. Mit Ideen und Vorschlägen bringen sie sich bei der Umgestaltung der Straße ein.

Von Julia Haas

Gemeinsam eine Lösung finden: So lautete das Motto am Mittwochabend. Anwohnerinnen, Gewerbetreibende und Interessierte haben sich in der Grund- und Stadtteilschule Eppendorf versammelt, um die Zukunft des Eppendorfer Wegs mitzugestalten.

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Eppendorfer Weg umgestalten, aber wie?

Bislang dominiert im Eppendorfer Weg der Autoverkehr, das soll sich ändern. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) plant im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, die Straße umzugestalten. Das Ziel: Sie für Radfahrende und Menschen, die zu Fuß gehen, sicherer machen. Und: Die Aufenthaltsqualität für Anwohner steigern.

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Eppendorfer Weg

Der Eppendorfer Weg ist rund 2 Kilometer lang und Teil der Veloroute 13. Die Umgestaltungsmaßnahmen beziehen sich auf den Abschnitt zwischen Eimsbütteler Chaussee und Falkenried. Davon ausgenommen sind die Kreuzungen „Hoheluftchaussee“ und „Fruchtallee“. Diese würden in separaten Projekten umgestaltet werden, hieß es bei der Veranstaltung am Mittwoch.

Wie das funktioniert, will der LSBG mit Menschen, die am Eppendorfer Weg wohnen oder ihn täglich passieren, herausfinden. Am Mittwoch startete der Bürgerbeteiligungsprozess.

Mehr Beteiligung als erwartet

Zum Auftakt hat der LSBG Menschen, die den Eppendorfer Weg mitgestalten wollen, eingeladen. Im Fokus: Wo gibt es aktuell Probleme für Radfahrende, Fußgänger und Autofahrerinnen? Wo gibt es Änderungsbedarf? Was läuft gut?

Kurz vor Veranstaltungsbeginn mussten die Stuhlreihen erweitert werden. Mehr Besucher als erwartet nahmen die Einladung des LSBG an. „Wir sind positiv überrascht“, sagte Henning Grabow, Pressesprecher beim Landesbetrieb.

Anwohnerparken sorgt für Diskussionen

Nach einer kurzen Einführung konnten sich die Teilnehmenden in kleinen Gesprächsrunden über den Ist-Zustand im Eppendorfer Weg austauschen. Aufgeteilt an drei Tischen, die je einen Abschnitt des Eppendorfer Wegs thematisierten, tauschten sich die Besucherinnen und Besucher mit Vertretern des LSBG über ihre alltäglichen Erfahrungen aus. Die Themen reichten von einem Mangel an Grünflächen über gefährliche Einmündungen bis hin zu unsicheren Radwegen.

Durch den Umbau soll der Eppendorfer Weg sicherer für Radfahrende werden. Foto: Christiane Tauer
Durch den Umbau soll der Eppendorfer Weg sicherer für Radfahrende werden. Foto: Christiane Tauer

In den Mittelpunkt der Diskussion rückte dabei immer wieder das Anwohnerparken, das seit Mai im Bereich zwischen Fruchtallee und Mansteinstraße gilt. Während sich die einen höhere Gebühren wünschten, um die Straße von parkenden Autos zu befreien, kritisierten andere die fehlenden Parkmöglichkeiten für Gewerbetreibende.

„Im Austausch erfahren wir mehr als von technischen Daten, die die Behörden erfassen“, sagte eine Vertreterin des LSBG. Dadurch sei es möglich, die unterschiedlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen. „Die Neugestaltung soll von den Anwohnern mitgetragen werden.“

An der Zukunft arbeiten

Im nächsten Schritt veranstaltet der LSBG im November sogenannte Zukunftswerkstätten. Kleingruppen sollen möglichst realistische Visionen für den Eppendorfer Weg entwerfen. Es sollen drei Werkstätten stattfinden – für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie Erwachsene. Eine Anmeldung ist online möglich.

Pro Zukunftswerkstatt war bisher eine Mindestgröße von 20 Teilnehmenden geplant, so Pressesprecher Grabow. Aufgrund der großen Nachfrage würde aber versucht, eine Größe von bis zu 65 Teilnehmenden zu realisieren. Sollten sich dennoch mehr Menschen anmelden, als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet das Losverfahren.

Der Planungsprozess läuft bis voraussichtlich Ende 2025 und wird vom Bund mit 1,5 Millionen Euro gefördert.

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